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Langenfeld
Leverkusener Jazztage stellen sich breiter auf

Langenfeld. Noch bis Sonntag bietet das Festival reichlich Musik an fünf Spielorten - nicht nur für Jazz-Freunde.

Bei ihrer 37. Auflage warten die Leverkusener Jazztage nicht mehr nur mit reinem Jazz auf. Organisator Fabian Stiens hat das noch bis Sonntag laufende Festival noch mehr für andere Genres geöffnet. Im Jahr eins nach der 20-jährigen Ära Eckhard Meszelinsky spricht sein Nachfolger mehr von einem Musikereignis: "Wir öffnen unsere Pforten, die Auswahl der Künstler zeigt, dass die Jazztage sich nicht in eine Schublade stecken lassen." Das ist dem Zeitgeist - und damit auch den finanziellen Notwendigkeiten - geschuldet: "Eine Woche nur mit reinem Jazz ließe sich nicht mehr darstellen", erläutert der neue Jazztage-Chef.

Gleichwohl bleibt die Veranstaltung mit mehr als 200 Musikern und 25.000 Besuchern jährlich einer der Höhepunkte im nationalen und internationalen Jazz- und Festival-Kalender. Es bleiben die bekannten Spielorte Forum, Scala Club in Opladen, Topos in Wiesdorf und Sensenhammer in Schlebusch.

Beim Abschlusskonzert am kommenden Sonntag im Bayer-Erholungshaus steht das "Tingvall Trio" auf der Bühne. Sehr gefragt sind Karten für die "Acid Jazz Night" am Samstag, wenn "Incognito" und "The Brand New Heavies" auftreten, jeweils in großer Besetzung mit zehn bzw. acht Künstlern. Die WDR-Bigband trägt heute zur Festival-Woche bei und bringt den Schlagzeuger Mokhtar Samba mit. Anschließend tritt Billy Cobham mit seiner Band auf. Am morgigen Mittwoch, 20.30 Uhr, ist im Topos, Hauptstraße 134, der aus Sambia stammende Musiker Mr. Kibs zu Gast. Er verbindet afrikanische Musik, karibische Rhythmen und westlichen Pop zu einem lebensbejahenden, tanzbaren Sound.

Das ganze Programm gibt's unter www.leverkusener-jazztage.de

Quelle: RP
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