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Langenfeld
Malerei als Poesie: Künstler tauschen sich mit Autoren aus

Langenfeld. Die Langenfelder Künstlergruppe "Falter" lässt sich von der aktuellen Düsseldorfer Miró-Ausstellung "Malerei als Poesie" inspirieren und veranstaltet dazu am kommenden Freitag eine Lesung. Unter dem Titel "Literatur einmal anders" tragen Autoren der Gruppe Texte vor, mit denen sie auf Kunstwerke von "Falter"-Kollegen Bezug nehmen. Beginn im ersten Obergeschoss des Marktkarrees an der Solinger Straße ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung in der Kunstsammlung NRW widmet sich Joan Mirós Verhältnis zur Literatur und seiner Freundschaft zu Schriftstellern. "Malerei als Poesie" zeigt, wie Miros malerische Zeichensprache aus dem spielerischen Umgang mit Wort und Bild entsteht. Die surrealistischen Maler begriffen die Worte als Impulsgeber für Assoziationen. Miró hat dieses Verständnis maßgeblich beeinflusst und es stellt sich die Frage: "Hätte es den Maler ohne den Dialog mit seinen dichtenden Kollegen je gegeben?"

Doch nicht nur die Maler haben sich von der Dichtkunst inspirieren lassen, sondern auch die Dichter von den Malern. Einige "Falter"-Autoren, wie Annemarie Nigge, Gundula Ronge-Almeida oder Sylvia Wiesener, haben sich intensiv mit den Bildern von acht ihrer malenden Kollegen auseinandergesetzt. Sie sind in einen Dialog mit den Bildern getreten, um zu ergründen: Was sagt mir das Bild, welche Botschaft will es mir vermitteln, welche Empfindungen ruft es in mir hervor? Durch den direkten Austausch der Maler und Literaten entstanden 18 literarische Werke, Kurzgeschichten und Verse, die gemeinsam mit der Malerei präsentiert werden sollen.

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