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Langenfeld
Mann mit Messer hält die Polizei in Atem

Langenfeld. Die Großfahndung mit Hubschrauber an der Stadtgrenze Hildens zu Langenfeld blieb ohne Erfolg.

Am Ortseingang von Hilden in Richtung Langenfeld hat die Polizei gestern mit zahlreichen Kräften und einem Hubschrauber nach einem potentiellen Gewalttäter gesucht. Der Mann war am Morgen mit einem "großen Messer" (Zitat Polizei) durch die Gegend gelaufen. Auf dem Gelände einer Tankstelle an der Richrather Straße richtete die Polizei eine Befehlsstelle ein. Dort wurde auch ein Rettungswagen mit Notarzt stationiert. Das zeigt, wie gefährlich die Ermittler die Lage zu diesem Zeitpunkt einschätzten.

Bei einem Streit im privaten Bereich hatte der Gesuchte einen Kontrahenten mehrere hundert Meter über die Richrather Straße verfolgt. Der rief gegen 8.46 Uhr die Polizei. Als der Messer-Mann auch andere Passanten bedrohte, löste die Polizei Großalarm für den Hildener Süden aus. Aus dem ganzen Kreis wurden Kräfte nach Hilden beordert.

Die Feuerwehr stellte auf dem Gelände der Tankstelle an der Richrather Straße ein beheiztes Zelt als Befehlsstand auf - weil der Täter noch in unmittelbarer Nachbarschaft vermutet wurde. Dank einer guten Beschreibung wusste die Polizei bald, mit wem sie es zu tun hatte. Der Mann mittleren Alters ist polizeibekannt, weil er Drogen nahm und deshalb schon häufiger aufgefallen war. "Allerdings bisher nicht wegen Gewaltdelikten", sagte Polizeisprecherin Nicole Rehmann. Gegen 14 Uhr zogen die Polizeikräfte ab, die Befehlsstelle an der Richrather Straße wurde wieder abgebaut. "Wir fahren die Suchmaßnahmen zwar zurück, suchen aber weiter", betonte Rehmann: "Wir glauben, im Moment geht von dem Mann keine Gefahr aus."

(cis/gök)
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