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Langenfeld
Mehr Honorarkräfte in der Flüchtlingshilfe im Einsatz

Langenfeld. Neben städtischem Personal kümmern sich zurzeit neun Honorarkräfte um die in Langenfeld untergebrachten Asylbewerber. Sie begleiten sie bei Behördengängen, weisen sie auf Zuständigkeiten und Regeln hin oder greifen auch mal bei Konflikten ein. Im Sozialausschuss kündigte die Erste Beigeordnete Marion Prell auf eine SPD-Anfrage hin an, dass die Gesamtzahl der Honorarkräften vergüteten Wochenstunden von zurzeit 77 im Laufe des Jahres auf 120 erhöht werden soll.

"Zurzeit haben wir zwar eine Atempause", berichtete Prell, "weil Asylbewerber aktuell in NRW vor allem auf Großstädte verteilt werden. Die hatten nämlich bis Ende letzten Jahres im Vergleich zu Mittelstädten wie Langenfeld anteilsmäßig weniger Flüchtlinge aufgenommen." Doch Prell rechnet bis Ende des Jahres mit einem weiteren Zustrom, so dass die Flüchtlingszahl in Langenfeld womöglich die 2000er-Marke überschreiten könnte. Deswegen führe am Bau weiterer Gemeinschaftsunterkünfte kein Weg vorbei. Lob gab es im Ausschuss für die Bereitschaft vieler Langenfelder, sich für Flüchtlinge ehrenamtlich zu engagieren. Hilfreich ist eine 18-seitige Broschüre mit Infos und Kontaktdaten für Bürger, die sich ebenfalls einbringen wollen. Sie liegt in öffentlichen Gebäuden aus, lässt sich unter www.langenfeld.de auch auf aktuellem Stand herunterladen.

(mei)
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