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Kreis Mettmann
Mehr Komasäufer im Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Krankenkasse setzt bei der Vorbeugung auf von Schülern gestaltete Plakate.

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Mettmann entgegen dem bundesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts NRW stieg die Zahl der Alkoholvergiftungen von 10- bis 17-Jährigen im vorigen Jahr gegenüber 2014 um 2,7 Prozent auf 116 Fälle. "Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu", kommentiert dies Detlef Diermann, von der Krankenkasse DAK. "Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auf Bundesebene auch auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen sinkt.

" Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region elf Kinder in einer Klinik behandelt werden. Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auf die Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen". Bei dem Wettbewerb werden Schüler aufgerufen, Plakate gegen das Rauschtrinken zu entwerfen.

Quelle: RP
 
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