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Langenfeld
Ministerium weist Vorwurf wegen A1 zurück

Langenfeld. Kritik von Spediteursverbänden am Zeitplan für die Zusatzspur im Kreuz Leverkusen treffe nicht zu.

Das NRW-Verkehrsministerium hat Vorwürfe von Spediteurs-Verbänden wegen der verspäteten Ausschreibung für die geplante A1-Schnellspur zurückgewiesen. Ein Sprecher der Autobahnbehörde Straßen.NRW hatte auf Anfrage eingeräumt, bei der A1-Schnellspur, die "einmündungsfrei" bis hinter die Abfahrt zur A3 führen soll, gebe es Verzögerungen; unter anderem wegen Personalknappheit (wir berichteten). Rüdiger Ostrowski, Geschäftsführer des Verbandes Spedition und Logistik NRW, hatte danach bemängelt: "Bei der Thematik rund um die A1 und die Leverkusener Rheinbrücke hat man sich ans Staatsversagen doch schon fast gewöhnt." Der Bundesverband Verkehrswirtschaft und Logistik warnte vor einer "Verzögerungskatastrophe".

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Düsseldorf antwortete schriftlich, man habe "den Landesbetrieb um Berichterstattung gebeten. Der Bericht liegt jetzt vor". Ergebnis: "Eine ,Verzögerungskatastrophe' ist hier nicht erkennbar." Die Maßnahme stehe unmittelbar vor der Ausschreibung und werde bis Juni realisiert. "Personalengpässe können wir von hier aus nicht bestätigen", heißt es weiter: "Alle Maßnahmen rund um den Hotspot Köln werden mit höchster Priorität betrieben." Für die neue Schnellspur muss laut Ministerium "der Standstreifen ertüchtigt werden", über den künftig der schwere Lkw-Verkehr in Richtung Dortmund fließen soll. Das habe eine Untersuchung (Bohrkernanalyse, Begutachtung, Identifizierung von Gefahrenstellen) gezeigt: "Belastbare Ergebnisse liegen Straßen.NRW seit November vor. Die Arbeiten werden zusammen mit der Gesamtmaßnahme ausgeschrieben", betont der Ministeriumssprecher.

(peco)
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