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Langenfeld
Mit Sprungtuch und Leiter: Feuerwehr rettet Katze

Langenfeld: Mit Sprungtuch und Leiter: Feuerwehr rettet Katze
So sehen Lebensretter aus: Feuerwehrmann mit der Mieze. FOTO: FW La
Langenfeld. Noch mal auf einen Baum? Das wird sich die Mieze nach diesem Erlebnis vermutlich gut überlegen. Neun Feuerwehrleute waren am Samstagabend nötig, um an der Hitdorfer Straße in Langenfeld eine Katze zu retten. Dabei wäre das Pfotentier beinahe aus zwölf Meter Höhe abgestürzt.

Wie Eichhörnchen oder Waschbären kraxeln Katzen mit dem Kopf voran auf Bäume. Anders als diese müssen sie es beim Abstieg jedoch den Menschen gleichtun: mit dem Po vorab. Und das ist nicht gerade Katzes liebste Gangart: Mich in eine Richtung bewegen, die ich nicht im Blick habe - miau, mio, o weh! Außerdem muss eine Katze den Rückwärtsgang erst lernen.

Besagter Gartentiger von der Hitdorfer Straße ist offenbar noch nicht soweit. Er ließ sich auch durch gutes Zureden nicht zum Abstieg bewegen. Also setzte die Feuerwehr die Drehleiter ein. "Tragbare Leitern hätte man nicht sicher aufstellen können, deshalb haben wir vom angrenzenden Garagenhof aus die Drehleiter ausgefahren", berichtet Feuerwehrsprecher Frank Noack. Doch dann wurde es noch einmal brenzlig. Als der Feuerwehrmann im Leiterkorb nach der Mieze griff, floh diese auf einen dünnen Ast - und drohte abzustürzen. Also spannten die Einsatzkräfte eine Decke als Sprungtuch auf.

Fast zwölf Meter freier Fall? Lieber nicht, dachte sich die Katze. Und ließ sich auf einen beherzten Griff des Feuerwehrmanns im Korb ein. Unten nahm sie ihr Besitzer glücklich in Empfang.

(gut)
 
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