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Langenfeld/Monheim
Monheim finanziert "Grüne Welle" vor

Langenfeld/Monheim. Wer morgens und nachmittags zwischen Langenfeld und Monheim auf der Berghausener Straße (L 353) unterwegs ist, braucht Geduld und starke Nerven. Während der Hauptverkehrszeiten kommt es regelmäßig zu langen Staus an den Autobahnanschlüssen sowie in beiden Richtungen an den Ortseingängen. Die Landesstraße ist eine wichtige Verbindung und außerdem der nördliche Hauptanschluss an die Autobahn A 59. Eine Grüne Welle auf dieser Hauptverkehrsachse ist der Wunsch beider Städte, die deshalb vor Jahren gemeinsam und auf eigene Rechnung das Ingenieurbüro BBW mit einem Gutachten beauftragt hatten. Das bestätigte die schlechten Verkehrsverhältnisse. Doch von baulichen Verbesserungsvorschlägen auf dieser Achse ist bisher wenig umgesetzt worden.

Entstanden ist immerhin eine Einfädelspur inmitten der Berghausener Straße für Linksabbieger aus dem Langenfelder Gewerbegebiet um die Firma Ages. Weitere Ideen des Gutachters wie etwa eine zusätzliche Linksabbiegespur von der A 59-Abfahrt in Richtung Langenfeld, für die der NRW-Landesbetrieb Straßen zuständig wäre, sind noch unerledigt. Andreas Apsel, Monheims Fachbereichsleiter Bauwesen, stellt den Politikern im Bau- und Verkehrsausschuss an diesem Donnerstag das weitere Vorgehen vor. Die Situation an der Berghausener Straße soll möglichst rasch verbessert werden. Mit dem Landesbetrieb wurden bereits Umbauten und anschließende Koordinierung der Ampel zu einer "grünen Welle" auf Monheimer Gebiet abgestimmt.

Eigentlich sollten diese Arbeiten 2014 starten. Seitens des Landesbetriebs war der Neubau frühestens für das Jahr 2017 vorgesehen. "Wir haben jetzt aber die mündliche Zusage, dass der Neubau früher starten kann, wenn wir die Ampel bis Juli 2016 umgerüstet haben", sagt Apsel. Die Stadt will deshalb den Umbau am Knoten Berghausener/Wiener Neustädter/Baumberger Straße auf eine insbesondere morgens und am späten Nachmittag besser abgestimmte Steuerung vorfinanzieren. Monheim werde "alle Planungen sowie die Umsetzung koordinieren". Apsel schätzt die Kosten auf rund 160. 000 Euro. Einen Durchführungs- und Darlehensvertrag entwerfe der Landesbetrieb gerade, die Planungen werden noch 2015 abgeschlossen. Die Ampel könnte laut Apsel somit in den nächsten Monaten gebaut werden.

(pc/mei)
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