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Der Club der roten Bänder
Monheim ist schon wieder Drehort

Der Club der roten Bänder: Monheim ist schon wieder Drehort
Kämpferisch und voller Lebensfreude geben sich die Mitglieder des "Clubs der roten Bänder" im fiktiven Albertus-Klinikum. FOTO: RALPH MATZERATH
Monheim. Die Vox-Serie "Der Club der roten Bänder" geht weiter. Jetzt fanden in der Stadtmitte Außenaufnahmen statt.

Ein ungewöhnliches Bild bot sich jetzt den Monheimern auf einigen Straßen in der Stadtmitte: Ein kleiner Sattelschlepper, der einen blauen VW-Bus huckepack genommen hatte, kreiste durch die City. Außerdem war das Fahrzeug mit reichlich Kameraausrüstung bestückt. Es handelte sich dabei um simulierte Fahraufnahmen mit Schauspielern für die zweite Staffel der Vox-Serie "Club der roten Bänder". Gedreht wird diese hauptsächlich in Monheim. Die zehn neuen Folgen werden ab dem 7. November montags ab 20.15 Uhr im Doppelpack gesendet.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Produktionsfirma Bantry Bay Productions als Drehort ein zum Teil leerstehendes Bürogebäude in der Mittelstraße genutzt. Ab Ende Mai wurden die Dreharbeiten dort wieder aufgenommen. Die Räume verwandelten sich in ein Krankenhaus mit dem fiktiven Namen Albertus-Klinikum, das zeitweise "Zuhause" des "Clubs der roten Bänder".

Kurz zum Inhalt: "Club der roten Bänder" basiert auf den wahren Erlebnissen von Albert Espinosa. In einem Roman beschreibt der katalanische Autor autobiografisch seine Jugend, die vom Kampf gegen den Krebs geprägt war. Mehr als zehn Jahre verbrachte Espinosa immer wieder im Krankenhaus - doch er besiegte die Krankheit mit Hilfe seiner Freunde und unbändiger Lebenslust.

In den Hauptrollen der Vox-Produktion sind wie schon in der ersten Staffel die Jungschauspieler Tim Oliver Schultz (Leo), Damian Hardung (Jonas), Luise Befort (Emma), Ivo Kortlang (Anton), Nick Julius Schuck (Hugo) und Timur Bartels (Alex) zu sehen.

In einer weiteren Rolle wird außerdem Lucas Reiber auftreten, der in der Kategorie "Bester Nachwuchsschauspieler 2016" (Bayerischer Filmpreis) ausgezeichnet worden ist. Der 22-Jährige ist bekannt aus "Fack ju Göhte 2" und "Die Mutter des Mörders". Auch Jungschauspielerin Nele Schepe (bekannt aus "Soko Wismar", "Das Tor zur Welt") hat in Staffel zwei eine durchgehende Rolle bekommen.

Die Schauspieler hatten sich vor Beginn der Dreharbeiten zur ersten Staffel mit echten Patienten und Therapeuten gesprochen, was Eindrücke hinterlassen hat. Damien Hardung hat dabei gelernt, dass "Mitleid das Schlimmste ist" für die Betroffenen. Das Bürogebäude an der Mittelstraße wurde bewusst gewählt, weil es mitten im Ort liegt. Wenn die Darsteller aus dem Fenster schauen, sollen sie das Leben sehen. Die Mobilität wird, wie gesagt, nur vorgetäuscht.

Quelle: RP
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