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Die Orden Der Session (1)
Monheimer lieben es schlicht

Langenfeld. Der Orden des Monheimer Karnevalsvereins "Die Chrisboomschmücker", gegründet 1989, ist seit seiner Anschaffung zum 20-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 2009 der gültige und aktuelle Vereinsorden bis heute. Er wird jedes Jahr an Personen verliehen, die den Verein in besonderer Weise unterstützen, oder an das jeweilige amtierende Prinzenpaar. Bis auf kleinere Verzierungen durch Strasssteine ist er sehr schlicht gehalten und beschränkt sich auf das Nötigste: Das eingearbeitete Stadtwappen Monheims soll die enge Verbundenheit des Vereins zu den Traditionen der Stadt widerspiegeln und der bayrische Waldarbeiterhut mit den zwei Tannennadelbüscheln rechts und links zeigt Bezug zum außergewöhnlichen Namen der Karnevalstruppe.

Diesen verdanken die Monheimer Jecken einer Audienz beim damaligen Kardinal Kölns. Die Vereinsmitglieder, damals noch Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren, waren alle gleichzeitig auch Teil einer katholischen Jugendgruppe und auf die Frage des Kardinals hin, was für einen Beruf sie denn anstrebten, sagte einer, er wolle Christbaumschmücker werden, woraus sich der humorvolle Name "Die Chrisboomschmücker" entwickelt hat und bis heute besteht.

Passend zu Name und Motto finanziert sich der Verein aus Weihnachtsbaumverkäufen in der Vorweihnachtszeit, um den Bau eines eigenen Wagens für die jährlichen Karnevalsumzüge bezahlen zu können.

Quelle: RP
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