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Monheim
Monheimer Sozialladen ist heller und freundlicher

Monheim: Monheimer Sozialladen ist heller und freundlicher
Peter Faßbender, Verkaufsleiter im SKFM-Laden am Rathausplatz, freut sich über die neue Decken- und Vitrinenbeleuchtung. FOTO: Wehner
Monheim. Der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer hat Verkauf und Spendenannahme zusammengeführt und das Geschäft modernisiert. Von Bernd Wehner

Seit gut einem Jahr - genau seit dem 1. Februar 2017 - befindet sich "Der Laden" des SKFM Monheim in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Tanzschule am Rathausplatz 3. Er hat damit nicht nur mehr Verkaufsfläche, sondern er ist jetzt auch ebenerdig und damit barrierefrei zu erreichen. Mit diesem Umzug in die nachbarlichen Räume konnte der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn in den früheren Räumlichkeiten des "Ladens" konnte jetzt die Spendenannahme des SKFM untergebracht werden, die sich vorher an der Krischerstraße 27 befand. Gleichzeitig wurde auch der "Kinderladen" von der Krischerstr. 6 a in den "Laden" integriert. Mit anderen Worten: Am Rathausplatz ist jetzt zusammen, was zusammengehört.

Für den SKFM bedeutet das eine wesentliche Verbesserung der Logistik, da die Spenden nicht mehr von der Krischerstraße zum Rathausplatz transportiert werden müssen, sondern bei Bedarf sofort im "Laden" zur Verfügung stehen. "Gleichzeitig hat sich dadurch die Teamarbeit zwischen Mitarbeitern des Ladens und der Spendenannahme verbessert", stellt Peter Faßbender, seit 2008 Verkaufsleiter im "Laden", zufrieden fest. Insgesamt sorgen acht Mitarbeiter im "Laden" und sieben in der Spendenannahme - die meisten als Teilzeitbeschäftigte - in Wechselschichten dafür, dass die Kunden und die Spender gut bedient werden.

Seit einigen Monaten erstrahlt "Der Laden" zudem in neuem Licht. Die Decken- und Vitrinenbeleuchtung einschließlich Adapter waren nicht nur technisch veraltet, sondern auch sehr stromintensiv. Deshalb hat die Firma Elektro-Welling in einer "Blitzaktion" sämtliche herkömmlichen Glühbirnen gegen wesentlich sparsamere LED-Leuchten und ein neues Stecksystem ausgetauscht hat. "Und das zu einem äußerst fairen Preis", betont Faßbender. Da die knapp 80 LED-Leuchten im Vergleich zu den alten Glühlampen nur noch zehn Prozent an Strom verbrauchen, habe sich diese Investition in jedem Fall gelohnt, ist sich auch Elmar Borgmann, Geschäftsführer des SKFM, sicher.

Eröffnet wurde "Der Laden" im Jahre 2004 am Ernst-Reuter-Platz. Da die Räumlichkeiten dort bald zu klein waren, zog er 2007 an den jetzigen Standort Rathausplatz 3. In zentraler Lage finden die Kunden hier gut erhaltene Damen- und Herrenbekleidung, Schuhe, Bettwäsche, Dekorationsartikel sowie Porzellan und Gläser, Bücher, Videos, DVDs und vieles mehr. Willkommen sind laut SKFM besonders Bürger, die finanziell klamm sind, wie beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II.

"Der Laden" ist montags von 10 bis 14 Uhr, dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. "Die steigende Kundenzahl zeigt, dass die Einrichtung gut angenommen wird", sagt Borgmann. Und verweist auf ein weiteres Secondhand-Projekt des SKFM: die Möbelhalle. Für Spender-Möbel, die für den Sperrmüll zu schade sind. Die Möbelhalle befindet sich an der Hasenstraße/Ecke Schwalbenstraße (Parkplatz der früheren St. Ursula-Kirche). Aus organisatorischen Gründen bittet der Sozialdienst darum, die zu verschenkenden Möbel nicht direkt in der Halle abzugeben. Vielmehr sollen unter Telefon 02173 67560 Anschauungs- und Abholtermine vereinbart werden. Zu kleinen Preisen angeboten werden die gespendeten Möbel freitags von 14 bis 17 Uhr. Zudem nimmt die Möbelhalle auch gebrauchte Textilien und andere private Spenden an: Montags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhr und freitags von 10 bis 17 Uhr.

Quelle: RP
 
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