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Monheim
Monheims früherer Stadtkämmerer stirbt 89-jährig

Monheim. Knapp anderthalb Jahre (1975/76) gehörte Monheim zu Düsseldorf. Nach erfolgreicher Verfassungsklage gegen die unfreiwillige Eingemeindung musste die Verwaltung der Stadtgeschäfte erst einmal wieder ins Laufen gebracht werden. Dass dies gelang, war auch das Verdienst von Siegfried Schmidt.

Als Kämmerer hatte er ab 1976 eine Schlüsselposition im Rathaus inne. Am Samstag ist der Finanzfachmann im Alter von 89 Jahren gestorben. Dies teilte die Stadt Monheim am Montag mit.

Siegfried Schmidt war Kämmerer unter seinem Namensvetter Werner Schmidt, damals Stadtdirektor. Nachdem "Schmidt & Schmidt" 13 Jahre lang den Haushalt eingebracht hatten, gingen sie 1989 in den Ruhestand. Ruhe und Sachlichkeit, ja Nüchternheit, kennzeichneten Siegfried Schmidts Arbeitsweise. Zahlen waren schon sein Metier, als er 1969 nach Monheim kam und im Jahr darauf die Leitung des Rechnungprüfungsamts übernahm. Nach dem Besuch der Realschule hatte Schmidt in den 1940ern eine Verwaltungslehre absolviert. Vor Monheim arbeitete er für die Regierungskasse Wuppertal und in der Stadtverwaltung Remscheid.

(tug)
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