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Langenfeld
Musikschule hebt die Gebühren an

Langenfeld. Die städtische Musikschule wird zum 1. Februar die Gebühren erhöhen. Im Kulturausschuss stimmten alle Stadtpolitiker diesem Vorhaben zu. "Die Entgelte sind zuletzt im August 2016 erhöht worden", hatte Musikschulleiter Jan Raderschatt zuvor den Ausschussmitgliedern berichtet. Tariflich bedingte Kostensteigerungen müssten indes in regelmäßigen Abständen ausgeglichen werden.

Die Monatsgebühr für einen wöchentlich 45-minütigen Instrumentalunterricht steigt bei Kindern und Jugendlichen von 85 auf 89 Euro, bei Erwachsenen von 104 auf 109 Euro. Raderschatt legte einen Vergleich mit den Nachbarstädten vor. Danach liege Langenfeld mit seinen 89 Euro pro Monat bei Kindern und Jugendlichen über den Tarifen von Leverkusen (70 Euro), Monheim (78) und Leichlingen (85), aber unter denen in Hilden (110). Die um 50 Cent erhöhte Monatsgebühr für die musikalische Frühförderung liege mit nun 16,50 Euro unter den Sätzen in Hilden (19), Monheim (20,50) und Leverkusen (21), doch über den 5,75 Euro in Leichlingen. Politiker aller Fraktionen bezeichneten im Ausschuss die von Raderschatt angekündigte Erhöhung als angemessen und segneten sie ab. Am 5. Dezember beschließt der Stadtrat.

Einstimmig beauftragten die Ausschussmitglieder die Stadtverwaltung zudem, ein Konzept für die Einrichtung eines Elternbeirats in der Musikschule zu erarbeiten. Grundschulleiterin Catherina Varone hatte solch ein Gremium beantragt. Nach ihrem Vorschlag soll es künftig die Interessen von Schülern und Eltern "gegenüber der Musikschule wahrnehmen und in allgemeinen Fragen des Unterrichts beratende Funktion ausüben". Beispiele seien die Organisation von Konzerten und Festen, aber auch die Beratung bei Unterrichtsausfällen oder Problemen mit Lehrern, beziehungsweise Schülern.

(mei)
 
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