| 19.09 Uhr

Langenfeld
Neue Stühle in der Stadthalle mit Display

Düsseldorf. Besucher der Stadthalle sitzen jetzt etwas bequemer als bisher – sofern sie sich im Kleinen Saal tummeln. Hierfür hat die Schauplatz GmbH gerade 200 nagelneue Stühle angeschafft, mit Aluminiumrahmen und stabilen Armlehnen. Von Stephan Meisel

Sie sind quasi die Vorhut für weitere 760 Exemplare des gleichen Typs, die nach den Worten von Geschäftsführer Reinhard Küpper 2012 auf der Empore und 2013 im Großen Saal die heutigen Schau-Plätze vor der Bühne ersetzen werden. Die Gesamtkosten für die 960 Stühle bezifferte er im Gespräch mit der RP auf 240 000 Euro. Der Austausch der stark beanspruchten Sitzgelegenheiten sei dringend vonnöten. "Das letzte Mal wurden vor acht Jahren welche angeschafft."

Ins Auge fällt beim neuen Modell ein in die Polsterfläche eingebautes Display. In diesem elektronischen Anzeigenfenster steht die Stuhlnummer, die per Knopfdruck verändert werden kann. "Das spart unseren Saalmeistern beim Aufstellen der Sitzreihen vor einer Veranstaltung Zeit und Mühe", erklärt Küpper. Heute dauere es etwa zwei Stunden, bis an jedem einzelnen der 600 Stühle im Großen Saal das passende Magnettäfelchen angebracht ist. "Mit dem elektronischen System, bei dem die Plätze in den fertigen Sitzreihen nachträglich durchnummeriert werden, geht das in etwa zehn Minuten. Und weil die Digitalanzeige leuchtet, findet das Publikum auch bei gedämpftem Licht gut zum gebuchten Platz."

Die erste Belastungsprobe für Sitzfleisch und Wirbelsäule haben die neuen Stühle bereits hinter sich. Und nach der über zweistündigen Versammlung von Einzelhändlern, städtischen Planern und Politikern bekam Küpper von höchster Stelle im Rathaus bescheinigt, dass es sich darauf gut aushalten lässt. "Bürgermeister Frank Schneider war sehr zufrieden."

Der neue Stuhl ist nach den Worten des Schauplatz-Chefs nicht mal halb so schwer wie das Vorgängermodell, zudem weniger reparaturanfällig. Immer wieder seien die hölzernen Armlehnen beim Stapeln beschädigt worden und deren Austausch sei vergleichsweise teuer. "Etwa 100 sind ganz kaputt, die restlichen müssen bis zum bitteren Ende durchhalten." Sofern sie bis 2013 überleben, werden sie an andere Einrichtungen abgegeben.

Quelle: RP
 
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