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Rheinpegel sinkt seit Juli
Niedrigwasser behindert Schiffe

Rheinpegel sinkt seit Juli: Niedrigwasser behindert Schiffe
Der Rhein bei Monheim zieht sich seit Juli immer weiter zurück. FOTO: rm-
Monheim. Etliche Schiffe sitzen derzeit zwischen Bonn und Duisburg buchstäblich auf dem Trockenen: Der Rhein hat ein enormes Niedrigwasser. Der Pegel in Köln zeigte am Sonntag früh um 8 Uhr lediglich 1,21 Meter (-3) und in Düsseldorf laut elektronischem Wasserstraßen-System 0,76 Meter (-2).

So sieht der Rhein bei Niedrigwasser aus FOTO: Andreas Bretz

Zwar gelten September, Oktober und November als typische Niedrigwassermonate. "Aber wenn man den aktuellen Wert mit denen der letzten 20 bis 30 Jahre vergleicht, ist es schon ein sehr niedriger Wasserstand", sagte Jan Böhme, Gewässerkundler beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein. "Seit Juli geht es kontinuierlich abwärts."

Das Niedrigwasser hat Folgen. Vermehrt sind Schiffe auf Grund gelaufen.

(og)
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