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Langenfeld
Niedrigwasser - die Fähre fährt trotzdem

Langenfeld. Ganz besonders in Zeiten, in denen die Verkehrssituation in und um Leverkusen gelinde gesagt schwierig ist, ist die Rheinfährte in Hitdorf eine willkommene Entlastung. Täglich nutzen Hunderte Fahrer die Rheinfähre, um zwischen Leverkusen und Köln zu pendeln. Gut für die Nutzer: Während die Rheinfähre in Zons am Donnerstag schon den Betrieb eingestellt hatte, ist die Hitdorfer Rheinfähre bislang nicht vom Niedrigwasser des Rheins betroffen. "Erst bei 90 Zentimetern Pegelstand Köln stellen wir den Betrieb ein, weil wir dann die Klappen nicht mehr an Land bekommen", sagt Fährführer Hans-Gerd Kohlmann. Von Sebastian Fuhrmann

Gestern um 6 Uhr stand der Pegel in Köln bei 1,11 Meter; normalerweise liegt er bei durchschnittlich 3,17 Meter. Für heute rechnen die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe mit einem Pegel zwischen 1,15 und 1,25 Meter. Der Rhein sinkt seit Juli, weil das Wetter viel zu trocken ist. Der niedrigste in Köln gemessene Pegelstand liegt bei 81 Zentimetern und wurde im Jahr 2003 gemessen. Bleibt es weiter so trocken, ist es möglich, dass dieser Wert bald unterboten wird. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes könnte der November der im Jahresvergleich zehnte zu trockene Monat hintereinander sein.

"Wir sind trotzdem noch guten Mutes, dass der Pegel im Dezember steigt", sagt Fährführer Kohlmann, dessen Fähre an Wochentagen zwischen 6 und 19.30 Uhr vier Mal in der Stunde zwischen Hitdorf und Köln-Langel pendelt.

Wie berichtet, pausiert die Fähre zwischen Düsseldorf-Urdenbach und Dormagen-Zons seit vergangener Woche wegen des Niedrigwassers. Und die Saison des Piwipper Böötchens ist bereits zu Ende.

Quelle: RP
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