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Zugabe Unser Senf Zum Wochenende
Öfter Rad fahren - aber bitte in die richtige Richtung

Langenfeld. Langenfeld hat nur wenige Steigungen und eignet sich bestens dazu, dem eigenen Auto mal eine Pause zu gönnen und öfters mal aufs Fahrrad zu steigen. Das tut sowohl der Umwelt als auch der eigenen Fitness gut. Wer noch nicht regelmäßig in die Pedale tritt, könnte sich das ja fürs angebrochene Jahr als guten Vorsatz vornehmen.

Dann aber bitte auf den für Radfahrer freigegebenen Gehwegen in die richtige Richtung radeln! Bei unserer Mobilen Redaktion in dieser Woche an der Hauptstraße sprach jemand in der Runde dieses leidige Thema gerade an - schon sauste wie auf Bestellung ein radelnder Falschfahrer als Anschauungsobjekt an den RP-Stehtischen vorbei. Höchst gefährlich sei dies für Fußgänger und korrekt radelnden Gegenverkehr, war sich die Gesprächsrunde einig. Wer aus einem Laden auf den Bürgersteig tritt, rechnet schließlich ebensowenig mit Radlern von der falschen Seite wie Autofahrer, die aus einer Hofeinfahrt kommen oder an einer Straßeneinmündung halten und Radfahrer nur von links her erwarten.

Polizei und städtische Ordnungshüter müssten strenger gegen die Falschradler vorgehen, lautete die an den RP-Stehtischen einstimmig verabschiedete Resolution.

Doch vielleicht hat das Langenfelder Rathaus ja anderes im Sinn; frei nach dem Motto: Hauptsache, es wird überhaupt geradelt. Oder wie sonst ist das an der Einmündung der Johannesstraße in die Solinger Straße angebrachte Piktogramm zu erklären? Wer das weiße Fahrrad-Symbol auf dem für Radler freigegebenen Gehweg als solches erkennen will, muss schon in die falsche Richtung radeln. Wer korrekt unterwegs ist, der sieht den weißen Drahtesel hingegen auf dem Kopf - oder besser: auf Sattel und Lenker.

stephan.meisel@rheinische-post.de

Quelle: RP
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