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Monheim
P(r)unksitzung

Monheim: P(r)unksitzung
Der Elferrat in Aktion. FOTO: rm-
Monheim. Der Monnemer Fasteleer erlebte den ersten Höhepunkt des neuen Jahres: Die Prunksitzung der Gromoka war gut besetzt, aber nicht völlig ausverkauft. Von Isabel Klaas

Der Monheimer an sich ist ein Karnevalsjeck und naturgemäß auch eine Stimmungskanone. Und so war denn am Samstagabend die gute Laune im Festzelt auf dem Schützenplatz schon nach dem ersten Auftritt der grandiosen jungen Tänzerinnen der Rheinstürmer auf dem Höhepunkt. Das änderte sich auch im Verlauf der fünfstündigen Prunksitzung der Gromoka nicht. Im gut beheizten komfortablen Festzelt mussten selbst Damen im rückenfreien Schwarzen nicht frieren.

Programm Für 30 Euro Eintritt erlebten die Jecken einen schwungvollen und abwechslungsreichen langen Abend mit viel bekannter kölscher Karnevalsmusik und Evergreens, die jeder mitsingen konnte. Prinzengarde, Rheinstürmer, Altstadtfunken und Domstürmer rissen das Publikum mehr mit als Reden und Comedy, hatte man den Eindruck. Auftritte wie den von Pfundskerl Kai Kramosta, der mit seiner Körperfülle kokettiert und sie entsprechend zu Schau stellt, muss man mögen. Unbestritten ist, dass seine Kurzeinlagen als Calli Calmund und Ottfried Fischer witzig waren. Ebenso der kleine Ausflug des Redners Jürgen B. Hausmann in die Reisekultur der 60er Jahre. Unsere Bewertung (von insgesamt fünf Narrenkappen):

Kulisse Ganz prima machte sich die Altstadt-Kulisse von Leonore Müller-Gladen und Ralf Volgmann. Die wirkte ausgesprochen wertig mit dem Monheimer Schelmenturm, mit Altstadt-Fachwerk und Kirchturm. Die Bühne bot auch genug Platz für diverse Tanzvorführungen der mitunter sehr großen Gruppen. Nett war auch, dass das Servicepersonal die Getränke im Gänseliesel-Outfit und im Henkelkörbchen vorbeibrachte. Allein die Sternen-Deko im Saalbereich erinnerte noch ein bisschen an Weihnachten. Na ja, ist ja auch noch nicht so lange vorbei . . . Unsere Bewertung:

Verpflegung Die Getränke sind bei solchen Veranstaltungen immer etwas teurer. Das Angebot mit und ohne Alkohol war in Ordnung. 7,20 Euro für eine Piccolo-Flasche Prosecco sind beachtlich, ein Glas Kölsch für 1,80 Euro akzeptabel, eine Flasche Wein für 23,40 Euro auch. Für die Hungrigen gab es an diesem langen Abend Frisches vom Grill: Krakauer, Mettwurst, Currywurst, aber auch Zwiebelfleisch, Frikadellen und Hotdog zu Pommes von 2 bis 5 Euro. Fleischverächter hatten schlechte Karten und mussten sich mit Pommes und Champignons begnügen. Unsere Bewertung:

Preis/Leistung Die befragten Gäste waren mit dem Preis-Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Die Monheimer Prunksitzung sei im Vergleich zu den Sitzungen in den Großstädten erschwinglich, erklärten einige auf Nachfrage. Auch die Programmmischung gefiel. Wir können das nur unterschreiben, deshalb:

Quelle: RP
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