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Langenfeld
Paulusschüler sollen mehr Platz zum Essen bekommen

Langenfeld. Die Paulusschule ist beliebt. Derzeit besuchen 239 diese städtische, katholische Schule. 100 Kinder sind im Offenen Ganztag angemeldet und essen in der Schule. Doch da wird es eng. Es gibt nur 30 Essplätze, die von den Kindern genutzt werden. "Das ist suboptimal", räumt Referatsleiter Carsten Lüdorf ein.

Er setzt vorläufig noch darauf, dass nicht alle Kinder gleichzeitig essen. "Erst- und Zweitklässler haben in der Regel früher Schule aus als Dritt- und Viertklässler, so dass sie versetzt essen können", sagt er im Schulausschuss auf Anfrage der SPD-Fraktion. Aber schön sei es sicherlich nicht, wenn schon gleich die nächste Riege am Tisch steht.

Deshalb will die Stadt jetzt nach Alternativen suchen. Die eigentlich für 2018 im Etat festgeschriebenen Planungskosten werden auf nächstes Jahr vorgezogen. "Es gibt nicht viel Platz für Erweiterungen", sagt Lüdorf. "Ringsherum stehen Häuser. Wenn wir vom Schulhof etwas wegnehmen, fehlt der Platz zum Spielen. Gegebenenfalls könnte ein Mensa-Anbau mit Küche helfen. Weitere Schulräume", so stellt er klar, "kann es an diesem Standort nicht geben." Allerdings könnten die beiden freiwerdenden Räume nach einem Um- oder Anbau künftig als Ruhe oder Spielräume für die Ogata genutzt werden. "Wir wollen im nächsten Jahr mit der Planung beginnen."

50 Eltern haben für das kommende Schuljahr ihre Kinder an der Paulusstraße angemeldet. Wie sich die Zahl der Anmeldungen entwickelt, wenn das Bauprojekt am Berghausener Blumentopf fertiggestellt ist, konnte Lüdorf nicht sagen. "Das ist schwer zu prognostizieren." Zwar sei die Paulusschule beliebt, aber nicht alle Eltern würden eine konfessionsgebundene Grundschule bevorzugen."

(og)
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