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Langenfeld
Pferdefestival fasziniert auf Gut Langfort

Langenfeld: Pferdefestival fasziniert auf Gut Langfort
Siegerin des Nachwuchs-Vielseitigkeitswettbewerbs: Franziska Cleven hatte hier mit ihrem Prinz Charming die Nase vorn. FOTO: Pferdesportverband
Langenfeld. Besonders für den Nachwuchs sind die Breitensportaufgaben gedacht. Die RP unterstützt das Turnier als Hauptsponsor Von Gökçen Stenzel

Alle zwei Jahre veranstaltet der Pferdesportverband Rheinland das Rheinische Pferdefestival - eine Mischung aus Wettbewerben für den reiterlichen Nachwuchs und Familienfest. Am Wochenende hatten die Veranstalter auch Glück mit dem Wetter, es blieb einigermaßen trocken. Das Besondere an dem Festival sind die Aufgaben für Pferd und Mensch, die es so auf normalen Sportturnieren nicht gibt - und die den Reitern entgegen kommen, die sich viel mit ihrem Pferd beschäftigen, sich aber nicht unbedingt auf sportlichem Terrain betätigen wollen.

Working Equitation, Horse & Dog Trail, Dressurwettbewerbe für Barockpferde gehörten dazu. Die aus Südeuropa stammende Working Equitation wurde beim Pferdefestival als Prüfung in Form eines Dressurtrails gezeigt. Hier waren 14 Starter in Langenfeld, Elias Herold holte sich mit Pepper den Sieg. Beim Führzügelwettbewerb mit Wasserdurchritt können schon die Jüngsten in die vielseitigen Herausforderungen der Reiterei hereinschnuppern. Malin Bader und Finja Bruckmann hießen hier die Sieger. Das Festival soll vor allem Spaß machen und niemanden zurücklassen. Deshalb werteten die Richter besonders kinderfreundlich und vergaben in allen Prüfungen Noten, die Lust auf mehr machen und motivieren sollen. Zusätzlich wurde im Rahmen des Pferdesportfestivals für die Vielseitigkeitsreiter am Samstag die vierte Station des Schneppenheim-Cups ausgetragen - ein Nachwuchscup, der viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Ist doch einer der Schwerpunkte der Landesreit- und Fahrschule die Vielseitigkeit mit ihrem Trainer Jarno Debusschere. Franziska Cleven hatte hier mit ihrem Prinz Charming die Nase vorn. Sie siegte im Springen und im Gelände, wurde in der Teilprüfung Dressur Dritte und durfte sich über viele Gratulationen freuen. Es folgten Reiterwettbewerbe, die die jungen Reiter nach ihrem Sitz und ihrer Hilfengebung bewerteten. Seltener war da die Geführte Gelassenheitsprüfung, die sonst eher auf Western-Turnieren zu finden ist und die Saskia Breuer mit Sandokan für sich entschied. Er wurde auch zum "Rheinischen Breitensportpferd" des Festivals, da er in den drei Wertungsprüfungen am besten abschnitt. Auch der Bodenarbeitswettbewerb, der dazu gehörte, hat Seltenheitswert und wurde bestens angenommen: Unter 22 Startern setzte sich hier Jessica Schwirtzer mit Anira S durch.

Das Showprogamm zwischen den Prüfungen fand viel Beifall: Brisanz und Action standen bei der Pony-Springquadrille der Reitschule Biesenbach im Vordergrund, während das traditionelle Reiten im Damensattel eher auf Eleganz setzt. Die Rheinische Post, die seit Jahren den regionalen Reitsport intensiv unterstützt und fördert, war Hauptsponsor des Rheinischen Pferdefestivals, das die Turnierwelt bunter und vielseitiger macht - und damit attraktiver für Einsteiger und Reiter anderer Reitweisen.

Quelle: RP
 
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