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Nele Scheuß Und Joshua Hellmessen
Pipeline-Musical startet morgen

Nele Scheuß Und Joshua Hellmessen: Pipeline-Musical startet morgen
Die beiden Hauptdarsteller Nele Scheuß und Joshua Hellmessen freuen sich auf die Premiere am Freitag. FOTO: rm-
Langenfeld. Die Schauspieler haben ihre Rollen gelernt und fiebern der Premiere entgegen.

Monheim Morgen um 18 Uhr feiert "Rheinheim - das Katastrophenmusical" in der Aula am Berliner Ring Premiere. Die RP sprach mit Nele Scheuß (16), die Frau Dr. Blöker, die Vorstandsvorsitzende der Reichol AG mimt, und Joshua Hellmessen (17), der den Hollywoodstar Briece Wullis spielt.

Wie seid Ihr an Eure Rollen geraten?

Nele Ich bin bei dem Casting zu dem Musicalprojekt der Langenfelder Musikschule über Robin Hood angesprochen worden. Ich nehme dort Gesangs- und Geigenunterricht. Ich habe bei dem Musical mitgemacht.

Joshua Monika (... Noltensmeier, die Regisseurin) hatte mich angesprochen, ich bin bei ihr im Matchboxtheater in Hitdorf tätig.

War das Einstudieren der Songs schwierig?

Nele Kein bisschen. Ich habe mir zu Hause das Demoband angehört. Felix Janosa hatte ja alle Rollen komplett eingesungen, ich musste nur noch herausfinden, welchen Part ich hatte. Die Lieder sind sehr eingängig und nicht schwer zu lernen.

Joshua Ich finde, dass die Songs gut zu lernen waren. Ich hatte vorher auch Klavierunterricht an der Monheimer Musikschule, ich glaube, das hat mir ein bisschen geholfen.

Habt Ihr Euch vor Beginn der Musical-Proben schon mal mit der CO-Pipeline beschäftigt?

Joshua Ein bisschen, als das Thema sehr heiß war, habe ich immer mal was mitbekommen.

Nele In Langenfeld war es ja nicht so aktuell wie in Monheim.

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Nele Die Leute, das Hauptcast war super nett.

Joshua . . . auch die Profis, das war ein schönes Miteinander. Es war das typische Theaterleben. Jeder hatte richtig Lust auf das Projekt.

Nele Die Profis waren gar nicht überheblich, wir wurden mit ihnen auf einer Ebene gesehen und genauso wertgeschätzt.

Wie bekämpft Ihr Euer Lampenfieber?

Joshua Das Einzige, was es peinlich macht, ist, wenn man nicht komplett in der Rolle ist. Ich kenne das Gefühl, ich habe ja schon auf der Bühne gestanden. Außerdem verschwindet es auf der Bühne meist, danach hat man nur noch Spaß.

Nele Ich finde, Lampenfieber gehört dazu, das gibt einem noch 'mal Kraft, einen Adrenalinschub. Dann hat man mehr Bock, auf die Bühne zu gehen und das, was man einstudiert hat, rauszulassen.

Warum sollte man das Stück sehen?

Joshua Das Thema ist für Monheim sehr aktuell. Ein Thema, das bleibt. Und wir haben richtig Spaß gehabt - und das sieht man auch.

Nele Die Musik macht gute Laune. Das Bühnenbild ist bunt. Es ist alles etwas übertrieben, aber das macht den Reiz aus, ein ernstes Thema gelangt in eine andere Welt.

DOROTHEE SCHMIDT-ELMENDORFF STELLTE DIE FRAGEN

Quelle: RP
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