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Kreis Mettmann
Polizei ahndet rund 100 Verkehrsverstöße

Kreis Mettmann. Mehr als 100 Autofahrer, Radler oder Fußgänger haben bei Polizeikontrollen am Donnerstag Verwarngelder bezahlen müssen, vier bekamen eine Strafanzeige. Diese Bilanz des Aktionstags "Projekt korrekt" teilte die Kreispolizei Mettmann gestern mit.

Vorbeugend hätten die von 7 bis 14 Uhr in Langenfeld, Monheim, Hilden und Ratingen eingesetzten Beamten das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern im Blick gehabt, sagte ein Polizeisprecher. "Zeitgleich wurden aber auch Verstöße all jener Fahrzeugführer geahndet, die Radler und Fußgänger behinderten oder sogar gefährdeten." Erster Polizeihauptkommissar Ralf Schefzig, der den Verkehrsdienst der Kreispolizei leitet, bescheinigt in seinem Resümee den beobachteten Verkehrsteilnehmern, sich "überwiegend korrekt" verhalten zu haben. Auch hätten nur wenige kontrollierte Fahrräder bei technischen Prüfungen gravierendere Mängel gehabt. Dennoch habe die Polizei in allen vier Städten reichlich Fehlverhalten geahndet.

Drei Autofahrern wurde eine Blutprobe entnommen. Einen leicht angetrunkenen Langenfelder und einen Drogenkonsumenten aus Hilden erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Ein mit rund 1,4 Promille erheblich alkoholisierter Autofahrer aus Wuppertal ist seinen Führerschein erst einmal los. Der 39-Jährige hatte laut Polizei an der Krummenweger Straße in Ratingen mit seinem Auto zunächst ein Stopp-Zeichen missachtet, danach auch gleich die Anhaltezeichen der Polizei. Ebenfalls angezeigt wurde ein 22-jähriger Krefelder, der keinen Führerschein besitzt und in Ratingen am Steuer eines Autos erwischt wurde. Verwarnungsgelder müssen zwei Fußgänger, 52 Radler und 49 Auto- oder Motorradfahrer wegen geringerer Verstöße bezahlen.

(mei)
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