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Langenfeld/Leverkusen
Radarmessstelle auf der A1 geht Ende 2016 in Betrieb

Langenfeld/Leverkusen. Die nach schlimmen Verkehrsunfällen vom Kreistag Rhein-Berg beschlossene feste Radarmessstelle auf der Autobahn A1 zwischen Burscheid und dem Autobahnkreuz Leverkusen soll Ende des Jahres aufgestellt werden. Der Ausschuss für Personal, Organisation und Gleichstellung tagt am 22. Februar in Bergisch Gladbach. 19,9 Stellen sind dem Kreis zufolge für die Einrichtung und Inbetriebnahme nötig, damit verbunden ist eine überplanmäßige Auszahlung in Höhe von 450.000 Euro, die der Kreistag beschließen muss.

Die Unfallkommission hatte im Mai vergangenen Jahres in einer Sondersitzung das Aufstellen einer festen Tempoüberwachung angeordnet, weil sich dieser Bereich zu einer Gefahrenstelle entwickelt hatte. Seit Juli 2014 kam es dort zu insgesamt 288 Unfällen mit 80 Verletzten, davon 15 Schwerverletzte. Kurz vor der Sondersitzung waren zwei Lastwagenfahrer bei Auffahrunfällen ums Leben gekommen.

Die Polizei hatte nach eigenen Angaben festgestellt, dass Autofahrer in diesem Bereich die Höchstgeschwindigkeit oft deutlich überschreiten. Darauf solle durch die verschärften Kontrollen nun reagiert werden.

Die neue Radaranlage soll Ende des Jahres, spätestens im Januar 2017 in Betrieb gehen. Die Verwaltung rechnet dann nach eigenen Angaben mit einer erheblichen Zunahme von Verwarn- und Bußgeldanzeigen.

(sug)
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