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Monheim
Reihe "Saitenklänge" wird internationaler

Monheim. Live-Musik lockt ab 23. April in die Altstadt. Es gibt neun Termine. Der Eintritt ist frei. Von Dorian Audersch

Für Marc Schönberger ist die Reihe "Saitenklänge" immer auch der Auftakt der sonnigen Monate des Jahres. Zum dritten Mal organisiert der Verein Klangweiten in diesem Jahr die Konzerte im historischen Stadtkern. "Wir bekommen viele Anfragen von Agenturen und dabei legen wir sehr großen Wert auf Qualität." Den Organisatoren, zu denen auch Schönbergers Vater Manfred gehört, sei es gelungen, ein vielseitiges und musikalisch anspruchsvolles Programm zu bieten. "Es geht uns um Live-Musik mit Seele", sagt der 39-Jährige. "Bei den Konzerten kommt nichts vom Band." Darauf lege er Wert. "Die Reihe genießt einen guten Ruf in der Singer- und Songwriterszene."

Los geht es am Donnerstag, 23. April mit Dani und Will Wilde im frisch umgebauten Biergarten zur Altstadt. Die beiden Engländer eröffnen mit Blues, Country und Gospel die Reihe. Am 7. Mai folgen Stefano Barone, Anna Mancini und Luca Stricagnoli im Familien-Hofcafé. Das Trio aus Italien vermischt akkustische Musik mit elektronischen Effekten und erzeugt dabei ebenso dichte wie harmonische Songs. Mit Jaimi Faulkner und Mathew James White kommen am 21. Mai zwei Musiker in den Biergarten von Bormachers Brauhaus, deren Stil Schönberger als "locker, leicht und etwas rockig" beschreibt. White stammt aus Neuseeland und sein Stil ist durch Einflüsse von Funk, Klassik und Pop beeinflusst.

Am 11. Juni wird dann der Pfannenhof zum Konzertraum, wenn der junge Liedermacher Simon Kempston aus Großbritannien auf der Bühne steht. Mit seiner kräftigen Stimme und seiner markanten Art, Gitarre zu spielen, hat sich Kempston längst einen Namen in der Welt der Folkmusic erspielt - mit keltischen Einflüssen. Wieder im Biergarten zur Altstadt ist am 25. Juni Willer zu Gast, der deutschsprachige Lieder über Verlust, Liebe und Schicksal singt. "Er schreibt Songs über das Leben - ehrlich, authentisch und aufrichtig", sagt Schönberger.

Das Duo "Sweet Chili", bestehend aus Elisabeth Erlemann und Bernd Wolf, widmet sich am 9. Juli im Familien-Hofcafé hingegen eher der US-amerikanischen Country- und Folkmusic. Der Australier Paul Fogarty sieht sich eher in der Tradition von Bob Dylan oder Leonard Cohen. Er vermischt Roots, Blues, Country, Jazz, Rock, Pop und Poesie zu seinem unverwechselbaren Stil. Am 23. Juli spielt er im Pfannenhof. Aus Leverkusen kommt Pit Hupperten, der am 6. August mit diversen Instrumenten und einer "Loopstation" das Publikum in Bormachers Biergarten begeistern will. Zum Abschluss der Reihe folgt am 27. August Robert Carl Blank in der Biermanufactur, die Anfang Juni eröffnen soll. Zu Monheimer Gerstensaft erklingen Soul sowie Rhythm and Blues aus eigener Komposition. "Wir freuen uns natürlich, dass wir mit der Biermanufactur eine neue Spielstätte in der Alstadt haben", sagt Schönberger. Auch für das Kneipenfestival "Alstadt Live", das am 29. August die Konzertsaison abschließt, sei das eine gute Sache.

Quelle: RP
 
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