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Reisetrends: Weit weg, aber bitte non-stop

Langenfeld. Kreis Mettmann (RP/dne) Die Ferienziele der Türkei melden freie Betten in großem Umfang - während Spanien die Preise wegen der großen Nachfrage um fünf Prozent im Mittel anheben konnte. Das beobachtet Susann Tonnaer-Lynch, Inhaberin des Ratinger Reisebüros Tonnaer.

Zweiter großer Trend in der Reisesaison 2017: Fernreisen und Kreuzfahrten. "Die Dominikanische Republik zum Beispiel ist nicht mehr sehr viel teurer als die Kanarischen Inseln", sagt die Reiseexpertin. Vor allem jüngere Menschen begeisterten sich für Reiseziele, die weiter entfernt liegen. Wichtig: Es soll möglichst ein Direktflug die Heimat mit dem Urlaubsziel verbinden. Umsteigen möchte eigentlich niemand, denn jeder kennt mindestens eine Geschichte von Gepäck, das nicht umgeladen wurde oder Abschlussflüge, die verpasst wurden.

Unverändert stark sei der Trend, "all inclusive" zu buchen. "Die Urlaubsfreude soll nicht dadurch getrübt werden, dass man am Ende des Aufenthalts eine lange Rechnung präsentiert bekommt", sagt Susann Tonnaer-Lynch. Wer auf "Last Minute" setzt, um den letzten Euro zu sparen, der verspekuliere sich. Nach Angaben führender Reiseveranstalter in Deutschland zählen Griechenland und Ägypten zu den Gewinnern des bisherigen Tourismus-Jahres, die Türkei ist auf der Verliererseite.

Quelle: RP
 
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