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Monheim
Monheim lädt zum Rhein-Rock

Rhein-Rock Open Air mit lokalen Bands und etablierten Musikern
FOTO: Matzerath, Ralph (rm-)
Monheim. Zum achten Mal steigt am Samstag das Open-Air-Festival "Rhein-Rock" - mit lokalen Bands und etablierten Musikern. Von Dorian Audersch

Nach etwas mehr als zehn Jahren sei ein neues Logo nötig gewesen, findet Mike Beck. Er hat dem Verein Rhein-Rock daher ein "Rebranding" verordnet. Aus dem bisherigen Markenzeichen mit Gitarre ist ein Plektrum mit schlichtem Schriftzug geworden - schwarz mit weißen Lettern. Das Blau am unterem Ende ist als Anspielung auf den Rhein gedacht. "Wir dachten einfach, dass es jetzt an der Zeit für einen neuen Look ist", sagt der 24-Jährige.

Ansonsten habe sich am Konzept des Festivals wenig geändert. Insgesamt zehn Bands werden am Samstag auf der Bühne stehen. Rund 1200 Besucher erwarten die Organisatoren bei gutem Wetter. Der Vorverkauf sei ähnlich wie in den Vorjahren angelaufen, sagt Peter Gatzen. "Viele Besucher entscheiden spontan, ob sie kommen oder nicht." Das hänge in erster Linie auch vom Wetter ab. "Letztes Jahr hat es geregnet und wir hatten trotzdem etwa 800 Leute auf dem Gelände."

Als neuer Hauptsponsor konnte der Expert-Hoffmann Elektronikmarkt gewonnen werden. Auch sonst ist der Verein, der das Festival ehrenamtlich organisiert, auf externe Gelder angewiesen. "Wenn ein Überschuss erwirtschaftet wird, fließt das Geld in die Förderung junger Bands", betont Gatzen. "In erster Linie wollen wir jungen Musikern die Chance geben, sich auf einer großen Bühne zu präsentieren."

Gegen 13 Uhr beginnt der musikalische Reigen auf der Bürgerwiese. Zum Auftakt spielen "Maniac & Creep", die mit Progressive Punk das Publikum begeistern wollen. Die Band kommt aus Monheim und Ratingen.

Metalcore aus Monheim gibt es mit "Ancorae". Die Gruppe besteht teilweise aus Musikern von "Embody Sorrow", die bereits in den Vorjahr auf der Bühne des Rhein Rock standen. Mit "Kopfecho" aus Düsseldorf wird es etwas geschmeidiger. "Street Pop" nennt sich das Genre, in dem die Formation rund um Fronfrau Amy Vialon zuhause ist. "Shape my Clarity" aus Köln bieten hingegen Heavy Metal, "Shy Guy At The Show" spielen New Wave und bei "Insidious" aus Langenfeld wird wieder hart gerockt. Ebenfalls aus der Nachbarstadt kommen "At The Moment", wo Sebastian Kanczok, Vorsitzender des Vereins Rhein-Rock, die erste Gitarre spielt. Ihr Genre beschreiben die Musiker als "Alternacore". Was das genau bedeutet, müssen die Zuschauer selbst ergründen.

Die etablierten Acts in diesem Jahr sind "Elmsfire" aus Düsseldorf mit klassischem Metal, die Lokalmatadore von "Bad Bone Junktion", die unter anderem Rockabilly spielen - und "I Heart Sharks", die eine Mischung aus Independent, Electronic, New Wave und Alternative spielen. "Das ist eine moderne und erfahrene Band, die in diesem Sommer nur auf ausgewählten Festivals spielt", freut sich Gatzen. "Umso froher sind wir, dass das Rhein-Rock eins davon ist." Die stilistische Bandbreite der Bands sei insgesamt vielseitiger denn je. "Aber Rock, Metal und Punk sind und bleiben der musikalische Schwerpunkt."

Quelle: RP
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