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Kreis Mettmann
RP lädt zu großem Allergie-Forum ein

Kreis Mettmann. Morgen informieren Experten im Relaxa-Hotel über Behandlungsmethoden.

Die Nase läuft, die Augen jucken und ein quälender Husten stellt sich ein: 40 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland leiden nach Angaben des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) ein- oder mehrmals im Laufe ihres Lebens an einer allergischen Erkrankung. Laut DGK, das sich der Förderung der gesundheitlichen Vorsorge widmet, ist jeder zweite bis dritte Erwachsene davon betroffen. Auch immer mehr Kinder werden Allergiker. Linderung sollen neue Therapien bringen. Bei der Veranstaltung "Volkskrankheit Allergie - neue Wege in der Therapie" stellen drei Experten am Mittwoch, 27. April, von 18 bis 20 Uhr innovative Verfahren und Behandlungsmethoden im Relaxa Hotel, Calor-Emag-Straße 7 in Ratingen vor. Eine moderierte Runde mit Fragen aus dem Publikum schließt sich an.

"Aktuelle Entwicklungen in der Allergietherapie" hat der Düsseldorfer Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Rainer Frerich seinen Vortrag überschrieben. Er erläutert, wie zugelassene Arzneimittel mit der richtigen Dosierung heute den Patienten helfen. Dabei geht es nicht nur um Spritzen, sondern auch um Tabletten wie ein neu zugelassenes Mittel gegen Hausstaubmilbenallergie. "Mit ihr verbindet sich die Hoffnung, auch Menschen erfolgreich behandeln zu können, bei denen bisherige Therapien nicht anschlugen", sagt Frerich. Die wirksame Behandlung von allergischem Asthma bronchiale ist das Thema von Lungenfacharzt, Allergologe und Schlafmediziner Dr. Charles Lange. Er weiß: "Bis zu 50 Prozent aller Allergiker erkranken auch an Asthma." Eine Krankheit, bei der die Diagnose nicht leicht fällt: "Häufig wird sie nicht erkannt, weil statt der typischen Symptome wie Luftnot eher Husten oder eine verminderte Leistungsfähigkeit auftreten." Lange stellt moderne schonende Diagnoseverfahren wie etwa spezielle Lungenfunktionstest vor und erklärt, auf welche Weise Asthma in verschiedenen Schweregraden sicher diagnostiziert und effektiv sowie gut verträglich behandelt werden kann.

Dass Entsäuerung eine wichtige begleitende Therapie bei Allergien darstellt, wird der Umweltzahnmediziner Dr. Hansjörg Lammers erläutern. Der Organismus von allergischen Patienten ist nach seinen Erkenntnissen häufig mit organischen Säuren belastet, die im Leberstoffwechsel anfallen. "Ziel sollte es sein, die Zufuhr von säurelastigen Nahrungsmitteln auf ein gesundes Maß zu reduzieren", so Lammers.

Quelle: RP
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