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Langenfeld
RRX: Anwohner wollen Lärmschutz

Langenfeld. Bahnvertreter beantworten Langenfelder Einwände zum Rhein-Ruhr-Express.

Noch etwa zehn Jahre werden vergehen, bis der schnelle Regionalzug Rhein-Ruhr-Express (RRX) im Viertelstunden-Takt zwischen Dortmund und Köln ins Rollen kommt. Die Züge dieses Milliardenprojekts werden auf Langenfelder Gebiet zwar nicht halten. Auf dem Abschnitt zwischen Berghausen und Leverkusen-Rheindorf wird zu den drei vorhandenen Gleisen jedoch ein viertes verlegt werden. Bei einer nicht-öffentlichen Erörterung in der Stadthalle nahmen Bahnvertreter jetzt zu Einwänden von Langenfeldern Stellung.

Laut Bahn-Sprecher Dirk Pohlmann hatten zwei Anwohner einen über die gesetzlichen Regelungen hinausgehenden Schallschutz gewünscht. Deren Realisierung, so Pohlmann, hänge "unter anderem davon ab, ob die Stadt Langenfeld ihre Drohung wahr macht, gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen". Für das vierte Gleis sind in Langenfeld Arbeiten an drei Brücken und Unterführungen (Katzberg- und Hitdorfer Straße sowie A 542) fällig.

Der Langenfelder Planungsamtsleiter Stephan Anhalt bekräftigt die Forderung nach einem RRX-Halt: "Indem eine RRX-Linie abwechselnd in Langenfeld, Benrath, Leverkusen-Mitte und Köln-Mühlheim stoppen würde, hätten diese vier Bahnhöfe ohne Zeitverlust für die RRX-Linie eine regionale Verbindung im Stundentakt."

(mei)
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