| 07.54 Uhr

Schwerer Unfall bei Langenfeld
Auto nach Panne auf A59 zweimal gerammt - ein Toter und drei Verletzte

Schwerer Unfall auf A59
Schwerer Unfall auf A59 FOTO: Daniel Bothe
Langenfeld. Ein Monheimer ist am späten Montagabend in einem Pannenauto auf der A59 zweimal gerammt worden und ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden bei dem Doppelunfall bei Langenfeld verletzt. 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A59 ist am Montagabend ein 25 Jahre alter Monheimer tödlich verletzt worden. Sein ebenfalls aus Monheim stammender Beifahrer (26) und ein 48-jähriger Langenfelder erlitten bei dem Zusammenstoß nahe der Anschlussstelle Richrath schwere Verletzungen, ein 29-jähriger Erkrather wurde leicht verletzt.

Gegen 21.05 Uhr waren die beiden Monheimer in einem Smart in Fahrtrichtung Düsseldorf unterwegs gewesen. Nach vorläufigen Ermittlungen der Polizei soll sich der Kleinwagen in Höhe der Ausfahrt Richrath unbeleuchtet auf dem rechten Fahrstreifen der A 59 befunden haben, als der Unfall seinen Lauf nahm. Ursache war womöglich eine Panne. "Ob das Auto bereits stand oder langsam ausrollte, ist noch unklar", sagte Polizeisprecherin Susanna Heusgen auf Anfrage.

Ein nachfolgender 48-Jähriger konnte mit seinem Ford nach eigenen Angaben nicht mehr ausweichen. Er fuhr auf den Smart auf, der aufgrund der Wucht dieser Kollision über die linke Fahrspur gegen die Mittelleitplanke schleuderte. Ein weiterer Ford, der von einem 29-Jährigen gesteuert wurde, rammte den Monheimer Kleinwagen. Der 25-jährige Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Seinen Beifahrer brachte ein Rettungswagen in eine Düsseldorfer Klinik, auch der 48-Jährige liegt in einem Krankenhaus.

Die A 59 war wegen der Bergung und polizeilichen Unfallaufnahme in Richtung Düsseldorf bis Dienstagmorgen, 2.30 Uhr, komplett gesperrt. Die Polizei sucht weiter Zeugen unter Telefon 0211-8700.

(skr/dpa/mei)