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Langenfeld
Seniorin freut sich: Sitzbank wird aufgestellt

Langenfeld. Christa Brunkes (79) Wunsch nach einer Bank für ein Päuschen an der Fröbelstraße soll erfüllt werden. Von Jeanette Wölfling

Über die Fröbelstraße spazieren viele Fußgänger in Richtung Innenstadt. Bäume säumen den Gehweg, auf dem anliegenden Schulhof spielen Kinder. Christa Brunke (79), die an der Kreuzstraße wohnt, ist dort tagtäglich unterwegs: "Ich gehe immer die Fröbelstraße entlang, wenn ich etwas einkaufen möchte oder einen Arzttermin habe. Manchmal sogar zweimal am Tag." Die Seniorin ist seit einigen Jahren schlecht zu Fuß. Lange Strecken zurückzulegen, das strengt sie an. "Mir ist dann eine kurze Pause sehr willkommen." Deswegen wandte sich die 79-Jährige jetzt an die Rheinische Post, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

Denn auf der Strecke fehlt es Brunke bislang an Sitzmöglichkeiten. Die nächstgelegene Bank steht für sie momentan in Höhe des Freiherr-vom-Stein-Hauses. "Wenn ich meine Haustüre verlasse, kann ich mich erst dort wieder ausruhen. Der Fußweg bis zu dieser Bank dauert zehn Minuten."

Für Brunke und weitere betagte Passanten ist das zu viel. "Ich würde mich auch freuen, wenn dort eine Sitzbank aufgestellt wird", sagt Ellen Fetzner, die mit ihrem Rollator unterwegs ist. Die 84-Jährige hatte sich bei ihren Spaziergängen bislang immer auf dem Gelände der Fröbel-Grundschule ausgeruht. Wirklich wohl fühlte sie sich dort jedoch nicht: "Da stehen zwar immerhin mehrere Bänke, aber schön zum Sitzen ist es nicht."

Um das zu ändern, hatte sich Brunke nach eigenen Angaben vor wenigen Monaten ans Rathaus gewandt. "Der Mann am Telefon hat meinen Vorschlag abgelehnt. Und zwar mit der Begründung, dass Jugendliche sich dort versammeln und eventuelle Schäden anrichten könnten. Außerdem hätte ich ja die Möglichkeit, auf dem Schulhof Rast zu machen."

Unsere Zeitung hakte bei Bastian Steinbacher nach. Der Leiter des städtischen Betriebshofs hatte zunächst zwar Bedenken, an der Fröbelstraße eine Sitzbank aufzustellen. Doch er versprach, sich nochmals mit dem Anliegen auseinanderzusetzen. Erfreulich für Christa Brunke: Steinbacher überbrachte kurz darauf die positive Nachricht, dass eine Bank schon bald an der gewünschten Stelle auf der Fröbelstraße aufgestellt werden und dort auch stehen bleiben soll. Die Seniorin strahlt ob dieser Neuigkeit übers ganze Gesicht.

Quelle: RP
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