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Langenfeld
Sicherheitsfirma schützt Häuser

Langenfeld: Sicherheitsfirma schützt Häuser
Die Firmenausgründung Protego 24 sichert Einfamilienhäuser. Der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Paffrath wirbt für die neue Sparte der Freihoff-Gruppe. FOTO: Matzerath Ralph
Langenfeld. Die Langenfelder Freihoff-Gruppe betreut jetzt auch Privatleute und Kleinbetriebe. Das übernimmt "Protego 24". Von Martin Mönikes

Die steigenden Einbruchszahlen verunsichern viele Menschen und führen dazu, dass Sicherheitsunternehmen hohe Zuwachsraten erleben. Ein europaweit tätiger Spezialist auf dem Gebiet des Objektschutzes hat seinen Hauptsitz seit rund zehn Jahren an der Herzogstraße, die Freihoff-Gruppe. Das Kerngeschäft der 120 Mitarbeiter ist unverändert die Betreuung von DAX-Unternehmen und anderen Großkunden. Aber seit 2016 zieht die Firma mit der Ausgründung von "Protego 24 Sicherheitsservice" die Konsequenz aus dem steigenden Bedarf an Schutz von Privatleuten und Kleinbetrieben. "Für weniger als einen Euro am Tag kann man ein Haus ununterbrochen sichern", fasst Ralf Paffrath, geschäftsführender Gesellschafter der Protego 24, das Leistungsangebot zusammen. Marketing-Chef Andy Techert betont die Firmenphilosophie "Sicherheit muss sich jeder leisten können". Von Langenfeld, das ursprünglich wegen seiner zentralen Lage im Großraum Köln/Düsseldorf bevorzugt wurde, sind Rheinländer Paffrath und Erzgebirgler Techert bis heute gleichermaßen begeistert "tolle Entwicklung".

Bei Protego-geschützten Objekten fertigen im Alarmfall durch Bewegungsmelder ausgelöste Kameras Bilder, die in die moderne Überwachungsleitstelle am Geschäftssitz übertragen werden. 24 Stunden täglich sitzen in den hellen, freundlichen fast 200 Quadratmeter großen Räumen Fachleute, die anhand der Fotos sekundenschnell erkennen, was den Alarm ausgelöst hat. Sie informieren gegebenenfalls sofort die Polizei. Teure Fehlalarme würden so vermieden, und die Fotos könnten bei der Fahndung und in späteren Verfahren genutzt werden, versichern Paffrath.

Die Funktion der Anlage sei mehrfach gesichert, eine Funkverbindung arbeite notfalls stromunabhängig, der Eigentümer werde innerhalb von wenigen Sekunden ebenfalls in Kenntnis gesetzt, beschreibt der Geschäftsführer das Procedere. Die Anlage sei damit den klassischen Alarmanlagen weit überlegen, bei denen erst die Polizei anrückt, um die Lage zu erkunden oder den dann verursachten Fehlalarm berechnet.

Knapp 30 Euro betragen die monatlichen Aufschaltkosten. Vorab seien jedoch die häuslichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Das könnte teuer werden. Sie seien von der Größe des Objekts und den Vorgaben (etwa der Versicherung) abhängig. Die Kosten gibt Paffrath mit 1500 Euro aufwärts an. "Manche Versicherer von Kunstobjekten konkretisieren den Umfang der Schutzmaßnahmen", so Paffrath. Voraussetzung sei auch eine qualifizierte Zertifizierung der Überwachungsfirma, die im Jahresturnus erneuert wird.

"Die Systeme werden in der Herzogstraße programmiert und vorkonfiguriert. Eine bildgestützte Alarmanlage im Einfamilienhaus kann dreck- und staubfrei in rund zwei Stunden eingebaut werden", so Paffrath. Die Anlage werde vom Kunden erworben und könne bei einem Umzug mitgenommen und im Bedarfsfall erweitert werden.

Quelle: RP
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