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Kreis Mettmann
So entsteht eine dekorative Kürbisleuchte

Kreis Mettmann: So entsteht eine dekorative Kürbisleuchte
Nach dem Reinigen der Frucht muss zunächst ein ausreichend großer Deckel ausgeschnitten werden. FOTO: Janicki Dietrich
Kreis Mettmann. Herbstzeit ist Kürbiszeit - vor allem, wenn Halloween naht. Das Basteln der dekorativen Früchte für den aus den USA importierten Brauch ist ein Spaß für Groß und Klein.

In den Kitas geht es um den Kürbis: Zum einen sind die kugeligen Früchte in der Herbstzeit besonders dekorativ und außerdem gibt es unzählige schmackhafte Rezepte für leckere Gerichte (siehe Info). Am meisten Spaß haben die Kinder allerdings beim Basteln von Halloween-Kürbissen. Dafür höhlen sie die Früchte mit einem Löffel, der sonst für Eiskugeln gedacht ist, aus und holen das gelbliche Fruchtfleisch aus dem Gemüse. Das Innenleben des herbstlichen Gewächses kommt in eine Schüssel. Die RP zeigt, worauf es bei der bisweilen filigranen Schnitzarbeit ankommt.

Aushöhlen Nach dem Reinigen der Frucht muss zunächst ein ausreichend großer Deckel ausgeschnitten werden. Besonders gut eignet sich dafür ein langes und stabiles Brotmesser. Wichtig ist, dass die Schnittfläche schräg ist, damit der Deckel nicht rein rutschen kann. Anschließend wird das Fruchtfleisch grob ausgeschnitten. Man geht bis etwa fünf Zentimeter an die Schale heran und entfernt das weiche Fruchtfleisch im Inneren. Danach wird das festere Fruchtfleisch ausgeschabt - am besten mit einem Eiskugellöffel. Zur Not tut es aber auch ein Esslöffel oder ein anderes, leicht gewölbtes Küchenutensil. Für das Innenleben des herbstlichen Gemüses gibt es unzählige Verwendungen - von Suppe über Brot bis hin zu Lasagne, Marmelade oder Eintöpfen. Die Kerne lassen sich ebenfalls ohne weiteres in der Küche verwerten. In Backofen oder Pfanne geröstet, sind sie beispielsweise ein leckerer Snack zum Knabbern. Oder man pflanzt sie einfach im Garten ein.

Aufmalen Anschließend beginnt die kreative Arbeit. Mit einem wasserfesten Filzstift zeichnet man ein Gesicht oder einen Stern mit Mond auf die etwa ein Zentimeter dicke Schale der ausgehöhlten Frucht. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Gruselige Fratzen sind ebenso erlaubt, wie lustige Exemplare. Viele Kitakinder entscheiden sich für den Klassiker: böser Blick, Nasenlöcher und fieses Lachen. Wer es ganz sauber machen will, kann es auch erst auf einem Blatt vorzeichnen und das dann als Schablone nehmen. Doch beim Malen immer daran denken, dass das Gezeichnete im nächsten Schritt sauber ausgeschnitten werden muss. In den USA gibt es ganze Wettbewerbe um den schönsten Halloween-Kürbis: Manche davon sind regelrechte Kunstwerke.

Ausschneiden Das Motiv in die Frucht zu ritzen, ist eine ziemlich filigrane Arbeit. Am besten sind dafür wohl kurze Küchenmesser geeignet. Eigentlich gibt es professionelles Werkzeug zum Schnitzen von Kürbissen, aber leider gibt es das nicht in den hiesigen Geschäften: Das sagen zumindest die Schnitzexperten. Oft bleibe daher nur der Blick ins Internet, um sich entsprechend auszustatten. Allerdings geht es auch ohne entsprechende Technik - auch wenn das Ergebnis dann bisweilen etwas grob aussehen könnte. Doch bei Patzern wissen findige Schnitzer einen Ausweg: Wenn beim Ausschneiden etwas abbricht, kann es mit einem Zahnstocher als Bindeglied geflickt werden. Natürlich ist bei der Arbeit mit Messern immer Vorsicht geboten. Das gilt besonders, wenn Kinder dabei sind. Sobald das Gesicht oder ein anderes passendes Motiv ausgeschnitten ist, müssen im Grunde nur noch Teelichte in der hohlen Frucht platziert werden - und fertig ist der Halloween-Kürbis.

Reinigen und polieren Zuletzt mit einer Bürste oder einem kräftigen Pinsel den Kürbis von Fruchtfleischresten befreien.

(dora)
 
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