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Kreis Mettmann
So schaffen Eltern ihren Alltag

Kreis Mettmann. ME-aktiv erklärt, wo es Hilfen für Mütter gibt, die wieder arbeiten wollen. Von Klaus Müller

Bei einem Informationstag unter dem Motto "Eltern schaffen es - Familie - Betreuung - Beruf" konnten sich Eltern und Alleinerziehende im Jobcenter ME-aktiv darüber informieren, wie der Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Einschulung der Kinder oder dem Besuch einer Kindertagesstätte möglich ist. "Es sind überwiegend Frauen, die Fragen haben und die wir dahingehend beraten", sagt Martina Würker, Geschäftsführerin des Jobcenters ME-aktiv. "Es sind schon einige Interessenten vorhanden, die wissen wollen, wie sie den Familienalltag beim Wiedereinstieg in den Beruf optimal organisieren und mit welchen finanziellen oder anderen Unterstützungen sie rechnen können." Petra Baumbach, die beim Jobcenter als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt zuständig ist, erklärt, dass sie beispielsweise die Kunden hinsichtlich eines Betreuungsplatzes für die Kinder berät. "Wir haben ein gutes Netzwerk aufgebaut und halten Verbindungen zu den Ogatas und Kindertagesstätten. Dort finden wir zumeist Möglichkeiten, um die Kinder unterzubringen."

Barbara Engelmann von der Agentur für Arbeit fügt ergänzend hinzu, dass auch die Kontakte zu etwaigen Arbeitgebern hinsichtlich der Einstellung von Mitarbeitern, die den Wiedereinstieg in das Berufsleben planen, gepflegt werden. "Bei uns finden direkte Kontakte zwischen den Kunden und unseren Stellenvermittlern statt." Der Bedarf an Wiedereinsteigern wird positiv eingeschätzt. Dies hängt nach Meinung der Experten des Job-Centers vor allem damit zusammen, dass sich der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt immer deutlicher bemerkbar mache und qualifizierte Mitarbeiter gesucht werden.

Für viele Wiedereinsteiger ist es wichtig zu wissen, welche finanziellen Hilfen das Jobcenter anbietet, um die Rückkehr in den Beruf zu erleichtern. "Da kommen etwa Hilfen aus dem Gesetz zur Bildung und Teilhabe infrage. Auch der Kindergeld-Zuschlag und Unterhaltsfragen spielen eine Rolle", sagt Martina Würker. Sie bedankt sich besonders bei Kreisdirektor Martin M. Richter, der als Sozialdezernent, diese Aktivitäten unterstütze.

Quelle: RP
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