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So schmeckt der Sommer: Rezepte der Leser

Langenfeld. Frischer Lachs, cremiger Camembert, Grillkartoffeln und Banane - diese Empfehlungen lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Kreis Mettmann Bei heißem Wetter steht allen der Sinn nach sommerlichen Speisen, die gut zu einem eiskalten Bier oder kühlen Weißwein passen. Die RP hatte gefragt: Welches sind Ihre liebsten Sommerrezepte? Das sind die Vorschläge, die unsere Leser an die RP-Redaktion sandten. Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Von Ulrike Schäfer aus Langenfeld stammt das Rezept für marinierten Camembert. Rezept für ca. 4 bis 6 Personen. Zutaten: 3 cremige Camemberts natur oder alternativ 2 Camemberts natur und 1 Camembert mit Pfeffer, Sonnenblumenöl, Olivenöl, 3 Zwiebeln, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 Glas getrocknete Tomaten, 1 Glas Artischockenherzen, 1 Glas gegrillte Paprika, ca. 2 bis 3 Esslöffel Sherry- oder Rotweinessig, 8 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Chiliflocken. Zubereitung: Camemberts in ca. 3 bis 4 cm große Stücke schneiden, in eine Schüssel geben und mit Öl (Mischung Sonnenblumenöl/Olivenöl 2:1) bedecken. Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, zusammen mit getrockneten Tomaten, Paprika, Artischockenherzen und den Lorbeerblättern in die Schüssel geben. Mit Essig, Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. 1 bis 2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, evtl. nachwürzen. "Der marinierte Camembert schmeckt hervorragend zu frischem Baguette und einem Glas Wein, eventuell auch Bier", rät Ulrike Schäfer.

Ein Rezept für zwei Personen, "Lachsfrikadellen mit Gurken-Apfel-Salat", verrät die Ratingerin Ulrike Bethge. Zutaten Frikadellen: 300 g Lachsfilet (ohne Haut und Gräten), 1 Schalotte, 1 Chilischote, einige Petersilien-stängel, 2 Bio-Limetten, 20 g geriebener Ingwer, 25 g Paniermehl, Salz, Pfeffer, 3 EL Butterschmalz. Zutaten Salat: eine halbe Bio-Salatgurke, ein halber Bund Radieschen, 1 roter Apfel, 2 EL Apfelessig, 1 EL Ahornsirup, 1 TL Dijonsenf, Salz, Pfeffer, 3-4 EL Olivenöl, ein halbes Beet Kresse. Zubereitung Frikadellen: Lachs würfeln, fein hacken und in eine Schüssel geben. Schalotte fein würfeln. Chili und Petersilie waschen, trocken tupfen. Chili von Stielansatz und Kernen befreien, mit der Petersilie fein hacken. Limette heiß abwaschen, trocken tupfen, Schale abreiben. Schalotte, Chili, Petersilie, Ingwer und Paniermehl zur Lauchmasse geben und gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Limettenschale würzen. In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen. Aus der Lachsmasse mit angefeuchteten Händen Frikadellen formen. Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braten. Sie sollen in der Mitte noch glasig sein. Zubereitung Salat: Gurke waschen, trocken reiben, längs halbieren, entkernen, in Scheiben hobeln. Radieschen waschen, putzen, in Stifte schneiden. Apfel vierteln, entkernen, in Scheiben hobeln. Alles mischen. Essig, Ahornsirup, Senf, Salz und Pfeffer verrühren, Öl unterschlagen, mit dem Salat mischen. Mit Kresse bestreuen. Mit den Frikadellen anrichten. Tipp von Ulrike Bethge: "Sehr Hungrige können noch frisches Baguette dazu essen."

Meike Müller aus Ratingen macht Grillwürstchen auf eine besondere Art: Würstchen längs einschneiden (nicht durchschneiden), dort hinein mittelscharfen Senf schmieren und kleingehackte Datteln oder getrocknete Feigen. Die ganze Wurst dann mit Bacon umwickeln und grillen. "Fertig und superlecker."

Ebenfalls über Facebook schickte uns Menderes Weberes eine Idee für Fleischmarinade. Zutaten: 4 EL Senf, 2 EL Honig, 2 EL Olivenöl und 1 gepresste Knoblauchzehe vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend das Fleisch in Medaillons schneiden und in der Marinade über Nacht einlegen: "Am nächsten Tag von beiden Seiten kurz anbraten und genießen."

Andreas Kessler, Chef der leider geheimen "Grillsportgruppe Ratingen" bei Facebook, empfiehlt seine Grill-Pizza. Nach langen Versuchen, das optimale Pizzateigrezept zu finden, setzt Kessler auf die Kombination von Bier und Wein. Zutaten: 500 g Mehl (Typ 550er), 1 Tasse Milch (150 ml), 1 Tasse Bier (200 ml), 4 EL Olivenöl, 1 EL Salz, 1 Würfel Hefe und 1 TL Zucker. Zubereitung: Mehl, Zucker, Salz und Olivenöl werden zunächst in eine Schüssel gegeben. Hinzu kommt die Hefe, welche zerbröckelt beigefügt wird. Milch und Bier werden lauwarm erwärmt und anschließend auch in die Schüssel gegeben. Daraus wird mit Knethaken ein elastischer Teig geformt (Tipp: etwas Mehl benutzen um das Ankleben an der Schüssel zu vermeiden). Zum Abschluss dann den Teig per Hand durchkneten und in der abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Vor der Weiterverarbeitung sollte der Teig dann noch einmal durchgeknetet werden. Kessler zu seinem Rezept: "Am Anfang war ich ja noch etwas skeptisch: Bier und Milch im Pizzateig. Aber das Ergebnis ist genial, ein schmackhafter und knuspriger Boden wie beim Lieblingsitaliener."

Die Facebook-Userin Kathi Bauern empfiehlt ihre Grillkartoffeln. Man nehme Drillinge, Rosmarin , Salz, Pfeffer und Olivenöl. Zubereitung: Kartoffeln. Waschen und halbieren. Rosmarin grob hacken Kartoffeln mit Rosmarin , Salz und Pfeffer und etwas Olivenöl mischen. Alles zusammen in eine kleine Aluschale geben und für etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze grillen bis die Kartoffeln weich sind. Ab und zu wenden."

Andreas Hallensleben liebt Maggi-Zwiebeln: Mittelgrosse Zwiebel kreuzförmig bis fast unten einschneiden, großzügig Maggi und schwarzen Pfeffer auf die Zwiebel geben. In Alufolie verpacken und auf den Grill, bis die Zwiebel weich ist.

"Ein Nachtisch vom Grill, der die Leute vom Hocker reißt", nennt der RP-Leser Norbert Böttcher sein Rezept: Gebackene Banane vom Grill. Dazu einfach für jeden eine Banane ungeschält auf den Grill legen und so lange auf dem Grill wenden, bis die Schale von außen komplett schwarz ist. Danach wird diese schwarze Banane serviert. Dazu die Schale auf dem Teller im oberen Bereich mittig einschneiden, "nicht zu tief, sondern nur in die Schale schneiden", rät Böttcher. Die Schale nun aufklappen und eine weiße, leicht warme Banane liegt in dieser Schale, die daraus gut ausgelöffelt werden kann. Nun die Banane aufschneiden und mit Kirschwasser übergießen. Man kann auch kreativ sein und Eierlikör oder andere gute Tropfen drüber schütten. Nachdem die Banane so "getauft" ist, kann man Schokosauce oder Schoko-Streusel dazu geben. Eine Kugel Eis, zum Beispiel Vanille, würde sich zur Abrundung des Ganzen auch noch gut machen, empfiehlt der Hobby-Griller. Dazu Norbert Böttcher: "Ich finde diese Art Nachtisch sehr gut, da die süße, leicht warme Banane - wie das Hauptgericht - auf dem Grill zubereitet wird. Damit habe ich schon viele überrascht, die fragten, was sie zum Grillen denn so mitbringen sollten. Mit Banane konnten die wenigsten etwas anfangen. Die Überraschung ist dann super gelungen."

Quelle: RP
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