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Langenfeld
Soldaten sammeln für Kriegsgräber

Langenfeld. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird bei seiner alljährlichen Spendensammlung in Langenfeld unterstützt. Laut Rathaussprecher Andreas Voss werden Soldaten der Waldkaserne Hilden an den beiden kommenden Freitagen, 4. und 11. November, von bis 12 Uhr in der Fußgängerzone und an einem Infostand auf dem Wochenmarkt stehen. Außerdem bitten sie an drei Terminen an Langenfelder Haustüren um Geld für den Volksbund: an den beiden Dienstagen 8. und 15. November sowie am Freitag, 18. November. Wer bei den Sammlern, die sich mit Uniform und per Sammlerausweis legitimieren können, auf einer Liste seinen Namen, Spendenhöhe und Anschrift hinterlässt, erhält eine Spendenquittung.

Auch bei der Gestaltung der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 13. November auf dem katholischen Friedhof Richrath beteiligt sich der Volksbund Langenfeld. Ortsverbandsvorsitzender und Ehrenbürger Manfred Stuckmann spricht in diesem Jahr die Totenehrung.

Ab dem 22. November bis zum 5. Dezember präsentiert der Volksbund dann die Ausstellung "Geflohen, vertrieben - angekommen!??!" im Foyer der 1. Etage des Langenfelder Rathauses. Stuckmann: "Mit der für Schulen konzipierten Ausstellung beleuchtet der Volksbund Aspekte der Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert." Das Thema "Flucht und Vertreibung" habe in Deutschland seit 2015 durch die vielen Kriegsflüchtlinge eine Aktualität erfahren, die noch vor kurzem nicht vorstellbar gewesen wäre. Der Volksbund hat sich laut Stuckmann zuletzt verstärkt auf die internationale Jugendbegegnung und die Jugendarbeit ausgerichtet. Die Ausstellung solle diese Arbeit für den Frieden unterstützen. "Ich hoffe, dass möglichst viele Schulen die Gelegenheit nutzen und die Ausstellung besuchen."

(mei)
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