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Lokalsport
0:6 - VfL Leverkusen ohne Chance gegen den Bonner SC

Bonn. Keine Chance hatten die Fußballer des Mittelrheinligisten VfL Leverkusen beim nun als Meister und Aufsteiger feststehenden Bonner SC. Das Team von Bayer Kesisoglu kam mit 0:6 (0:5) nach einer katastrophalen ersten Halbzeit unter die Räder - und muss mehr denn je um den Klassenerhalt zittern. Von Markus Neukirch

Zwar konnte der VfL wieder auf Keeper Tayfun Altin und Jan Ruhnau-Geuenich zurückgreifen, die für Fehd Mestiri und Dario Ljubic ins Team rückten, aber einen konnten die Leverkusener beim Auswärtsauftritt nicht aufhalten: Bonns Torjäger Lucas Musculus. Schon in der fünften Minute stellte er mit dem 1:0 die Weichen zum Meistertitel. Mit einem Doppelschlag vollendete er in der 24. Minute seinen Hattrick, nachdem er 100 Sekunden zuvor auf 2:0 erhöht hatte. Mit dem Halbzeitpfiff traf er sogar noch zum 5:0. Das 4:0 erzielte der Ex-Bayer 04-Jugendspieler Benjamin Nuhi (44.).

Auch im zweiten Durchgang dominierte Bonn, ließ es aber angesichts der klaren Führung etwas ruhiger angehen. Erst zehn Minuten vor dem Ende der Partie machte Nuhi mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzend voll.

Gut für den VfL: Wesseling gewann die Partie bei Germania Windeck mit 5:1, so dass der VfL immer noch aus eigener Kraft die Klasse halten kann. Zwar ist Alemannia Aachen II durch das Remis gegen Herkenrath vorbeigezogen, aber der VfL hat weiterhin nur zwei Punkte Rückstand auf Platz zwölf, den nun Windeck belegt. Der Spielplan will es so, dass am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) Windeck an der Tannenbergstraße spielt. Es ist also ein geradezu existenzielles Spiel für die Leverkusener, die gleichzeitig auf ihren Ex-Trainer Giuseppe Brunetto und den FC BW Friesdorf bauen müssen. Letztere haben parallel Aachen II zu Gast. Am letzten Spieltag muss der VfL dann noch zum Nachbarn Bergisch Gladbach. Windeck empfängt Arnoldsweiler; die Alemannia-Reserve empfängt den SV Breinig, der einen Punkt hinter dem VfL auf Rang 15 liegt.

VfL: Altin, Nakamura, Sumbunu, Ruhnau-Geuenich, Njangue, Saidykhan (46. Ergin), Pletto (80. Dindembolo), Günay, Antoski, Kabambi, (46. Paffrath) Yildizlar.

Quelle: RP
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