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Lokalsport
Abstiegskampf in der Kreisliga spitzt sich zu

Langenfeld/Monheim. Viele Teams stehen unter Druck. Der GSV Langenfeld erwartet den SC Reusrath II zum Kellerderby.

Drei Spieltage vor dem Saisonende müssen im SSV Berghausen II, TuSpo Richrath, SC Reusrath II und GSV Langenfeld noch vier Fußball-Kreisligisten aus Langenfeld um den Klassenerhalt bangen. Dabei konnte sich der Aufsteiger Berghausen immerhin die beste Ausgangslage erarbeiten, denn die Mannschaft von Trainer Thomas Droß belegt mit 32 Punkten den elften Rang, sodass der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz bei drei Zählern liegt.

"Wir machen uns natürlich Gedanken über unsere Situation und wir müssen unbedingt noch genügend Punkte einfahren", sagt Droß, "mit vier Punkten wären wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wir hoffen, dass sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte abnehmen." Morgen (13 Uhr, Baumberger Straße) trifft der SSV auf den im Niemandsland der Tabelle angesiedelten Neunten FC Britannia Solingen, der für Droß "ein unangenehmer und schlecht einschätzbarer Gegner ist."

TuSpo Richrath (30 Punkte) steht auf dem 14. Platz und ist deshalb noch stärker gefährdet als die Berghausener. In der Hinrunde zeigte die Mannschaft von Trainer Daniel Honnef oft ordentliche Vorstellungen, doch in der Rückrunden-Tabelle ist sie das Schlusslicht. "Wir wussten vom ersten Training an, dass es für uns nur um den Klassenerhalt geht. Jetzt fokussieren wir uns nur auf uns. Wenn wir noch sechs Punkte holen, sind wir auf jeden Fall durch. Wenn wir trotzdem absteigen, ist in der Liga viel schiefgelaufen", sagt der TuSpo-Coach, dessen Team morgen (15 Uhr) beim Achten Anadolu Munzur Solingen antritt.

Das mit lediglich 25 Zählern ausgestattete Schlusslicht GSV Langenfeld erwartet morgen (15.15 Uhr, Gravenberg) den Vorletzten SC Reusrath II (26 Zähler) zum Kellerderby. Für den Verlierer dieses Duells wird der Ligaverbleib in weite Ferne rücken. "Wir sind nicht der Favorit auf den Klassenerhalt. Jedes Spiel ist jetzt für uns ein Endspiel. Ich glaube nicht, dass Reusrath hier hinkommen wird und uns etwas schenkt", meint Klaus Rubröder, der gemeinsam mit Maik Herr das Langenfelder Trainer-Duo bildet.

Gegen Ende der Saison leidet der GSV unter Personalsorgen, weil bei vielen Spielern keine Kraftreserven mehr vorhanden sind. Falls die Langenfelder den Abstieg nicht abwenden können, werden sie trotzdem an ihrem Trainer-Gespann festhalten. Weil nach Rubröders Aussage auch der Großteil des Kaders bleibt, wäre der Umbruch nicht besonders groß. Trotzdem wird der GSV natürlich auf der Zielgeraden alles geben, um doch noch die Klasse zu halten.

(fas)
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