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Lokalsport
Aufpassen: Trainer Wernitz warnt die Volleyballerinnen

Langenfeld. Drittliga-Frauen der SG Langenfeld müssen das Spiel beim Letzten Wietmarschen konzentriert angehen. Von Fabian Schmitt

Bisweilen werden nicht mal große Unzulänglichkeiten vom Gegner bestraft. Darüber durften sich kürzlich auch die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) freuen. Das Team von Trainer Michael Wernitz gewann beim Vorletzten TV Gladbeck II mit 3:2, obwohl es anfangs eine sehr schwache Vorstellung zeigte und deshalb sogar mit 0:2 Sätzen in Rückstand geriet. Die SGL agierte mitunter sowohl in der Abwehr als auch in der Annahme sehr unaufmerksam. Darüber hinaus wusste sie die gefährlichen Aufschläge der Gladbeckerinnen nicht hinreichend zu verteidigen.

Später bewies die Mannschaft aber Moral, weil sie das Blatt trotz des miserablen Auftakts noch zu ihren Gunsten wenden konnte. In Zukunft muss die SGL solche Fehler vermeiden und ihre Stärken besser nutzen. Klarer Fall: Sobald Langenfeld konzentriert agiert und weiter gefährlich aufschlägt, ist es für alle ein unangenehmer Gegner.

Morgen (16 Uhr) tritt die SGL beim abgeschlagenen Tabellenletzten SV Wietmarschen an (ein Punkt) und durch einen Erfolg könnte der Siebte Langenfeld (17 Zähler) seine Lage im Kampf um den Ligaverbleib weiter verbessern. "Die Wietmarschener wissen, dass für sie der Klassenerhalt utopisch ist", sagt SGL-Trainer Wernitz, "deshalb können sie locker aufspielen und wir könnten sie unterschätzen. Wir müssen voll auf der Höhe sein."

Im Training arbeitet die SGL weiterhin am Aufschlag und der Annahme. Dass außer der verletzten Mittelblockerin Silke Althaus niemand ausfällt, nimmt Wernitz natürlich zufrieden zur Kenntnis. Für seine Langenfelderinnen geht es schließlich darum, beim Schlusslicht eine gute Leistung abzurufen und alle drei Punkte einzufahren.

Quelle: RP
 
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