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Lokalsport
Aufstieg klar: Kerstin und Jürgen Wunderlich tanzen wie im Traum

Langenfeld. Kerstin und Jürgen Wunderlich aus der Tanzsport-Abteilung der SG Langenfeld (SGL) scheinen derzeit wie in einem Traum von Erfolg zu Erfolg zu schweben. Nachdem sie in Remscheid und Porz den Frühlings- und Osterpokal in der B-Klasse der Senioren II gewonnen hatten, war ihnen klar: "Wir sind bald reif für den Aufstieg in die nächsthöhere Leistungsklasse." Viel fehlte nicht mehr, um sich für die A-Klasse zu qualifizieren, die im Fußball etwa der 2. Bundesliga entsprechen würde.

Beim Festival "Die Ostsee tanzt" stellten sich Kerstin und Jürgen Wunderlich jetzt erneut einem großen Kreis an Konkurrenten. In Heiligenhafen standen in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen Turniere mit hervorragend besetzten Feldern auf dem Programm. Das Ergebnis: Die Langenfelder belegten unter 23 Paaren souverän den zweiten Rang und schafften den Aufstieg in die A-Klasse.

Damit war der Ehrgeiz der beiden aber nicht gestillt. "Natürlich waren wir neugierig und wollten unbedingt wissen, wo wir in unserer neuen Startklasse stehen. Daher nutzten wir die Chance, um im direkt anschließenden Turnier eine Standortbestimmung in der A-Klasse zu machen", erzählt Kerstin Wunderlich. Kurz nach der Siegerehrung in der B-Klasse ging es hinein ins erste A-Klassen-Turnier der Karriere. Zu den Konkurrenten gehörten auch Paare, die kurz vor dem Aufstieg in die höchste Klasse standen. Ziel für Kerstin und Jürgen Wunderlich war es trotzdem, die Zwischenrunde zu erreichen - ein anspruchsvolles Unterfangen.

Jedes Turnier umfasst mehrere Runden, bis in der Endrunde die besten Teilnehmer den Gewinner ermitteln. In jeder Runde müssen die Sportler die fünf Standardtänze (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep möglichst perfekt vortragen. Ein Tanz wie der Quickstep entspricht dabei in etwa der körperlichen Belastung in einem 800-Meter-Lauf. Und daraus lässt sich ableiten, dass Turniertänzer eine hohe körperliche Belastung wegstecken müssen.

Die Langenfelder qualifizierten sich nicht nur für die Zwischenrunde, denn sie wurden sogar für die Endrunde aufgerufen. Und am Abend, nach sechs Runden mit jeweils fünf Tänzen, waren beiden ebenso erschöpft wie glücklich. Die großartige Leistung brachte ihnen in der A-Klasse den zweiten Platz (21 Paare). Am nächsten Tag überstanden Wunderlich/Wunderlich die Vorrunde und die Zwischenrunden, ehe sie im Finale (23 Paare) als Vierte ihre gute Leistung vom Vortag bestätigten.

Der jüngste Erfolg ist kein Zeichen, in einen kleineren Gang zurückzuschalten - im Gegenteil. "Jetzt heißt es, intensiv zu trainieren und gemeinsam mit unserem Trainer die nächsten Schritte zu planen, damit aus dem Erfolg eine sichere Ausgangsbasis für die folgenden Turniere wird", betont Jürgen Wunderlich.

(joj)
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