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Lokalsport
Aus dem Aufstieg wird wohl nichts für die Longhorns

Langenfeld. Es sieht inzwischen wieder ein bisschen mehr danach aus, dass die Langenfeld Longhorns den Aufstieg aus der Regionalliga NRW zurück in die 2. Bundesliga (German Football League 2) erneut vertagen müssen. Das Team von Headcoach Michael Hap hatte zwar zuletzt die schwierige Aufgabe bei den Troisdorf Jets nach einem harten Kampf erfolgreich gelöst (31:24) und die Tabellenspitze verteidigt, scheint aber das Fernduell mit den Essen Assindia Cardinals trotzdem zu verlieren. Langenfeld liegt mit 12:2 Zählern und einem mehr absolvierten Spiel bislang knapp vor Essen (10:2).

Der Longhorns-Vorsitzende Mario Corosidis hatte es im Anschluss an den Sieg in Troisdorf noch einmal vorgerechnet: "Wir können es schaffen, aber dafür muss sich Essen einen Ausrutscher leisten." Die erste Hoffnung auf fremde Hilfe platzte jetzt allerdings, weil die Cardinals die erste ihrer zwei Partien gegen die Jets mit 24:9 gewannen. Das zweite Duell steigt nach der Sommerpause am 23. August in Troisdorf (6:8 Zähler), das als Dritter abgeschlagen hinter den beiden Titelkandidaten liegt. Dass Essen gegen den Tabellenfünften Aachen Vampires (15. August), den Vierten Solingen Paladins (29. August) oder beim Letzten Remscheid Amboss (5. September) stolpern könnte, gilt nach dem bisherigen Saisonverlauf als ausgeschlossen.

Langenfeld muss am Ende der Saison einen Sieg mehr auf dem Konto haben als die Cardinals, weil bei Punktgleichheit zweier Mannschaften der direkte Vergleich über die Platzierung entscheidet - und hier liegen die Longhorns um eine Winzigkeit schlechter. Nach der 19:24-Heimniederlage und den fünf Zählern Unterschied vom Saisonstart konnte Langenfeld im Rückrunden-Duell in Essen zwar den Spieß umdrehen, doch der 14:10-Erfolg mit vier Punkten Differenz reichte nicht ganz. Deshalb werden die Longhorns den Aufstieg wohl erneut vertagen müssen.

(mid)
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