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Badminton: Umgebauter FCL startet stark

Lokalsport: Badminton: Umgebauter FCL startet stark
Top-Doppel: "Neuzugang" Przemyslaw Wacha (vorne), der in Langenfeld von früher bestens bekannt ist, und Sven Eric Kastens wackelten im zweiten Satz, gewannen aber anschließend noch relativ ungefährdet. FOTO: FCL
Langenfeld. Der Zweitligist gewann am ersten Spieltag in der 2. Bundesliga mit 5:3 beim TV Emsdetten. Rückkehrer Przemyslaw Wacha, der aus Refrath gekommene Johannes Szilagyi und Talent Samuel Hsiao trugen entscheidend zum Sieg bei, Von Dorian Audersch

Der Umbruch beim FC Langenfeld (FCL) brachte zunächst einige Ungewissheiten - kein Wunder. Der langjährige Stammspieler Mike Joppien hat mit dem Spitzen-Badminton aufgehört - und sein Vater Günther, seit einer halben Ewigkeit als Team-Manager aktiv, das Amt abgegeben. Außerdem spielt der Brite Ryan McCarthy jetzt nicht mehr für den Zweitligisten. Das erste Saisonspiel beim TV Emsdetten klärte die Lage allerdings etwas auf, denn der FCL gewann mit 5:3 und kann wohl auch in dieser Saison oben mitspielen - weil er die Abgänge zu kompensieren vermochte. "Unser Ziel war ein Sieg und das haben wir geschafft", sagte Teamsprecher Philipp Wachenfeld, "Emsdetten war für uns der erwartet starke Gegner."

Bis auf Jeanine Cicognini, die ein Turnier für ihren Heimatverband Schweiz bestritt, standen dem FCL alle Akteure des Kaders zur Verfügung. "Unsere Zugänge haben sich nahtlos eingefügt", fand Wachenfeld. Gemeint war unter anderem Rückkehrer Przemyslaw Wacha, der im Doppel mit von Sven Eric Kastens überzeugte und in drei Sätzen die Oberhand behielt (21:19, 19:21, 21:8). Der 34 Jahre alte polnische Nationalspieler ist ein alter Bekannter beim FCL, denn er spielte bereits bis 2010 sehr erfolgreich für die Langenfelder - und ersetzt nun Routinier Mike Joppien, der nur noch im äußersten personellen Notfall zum Schläger greifen will. "Das ist ein absolut angenehmer Typ, der alleine durch seine Art eine Bereicherung für das Team ist", meint Wachenfeld. Ebenfalls neu in der Mannschaft ist Johannes Szilagyi, der vom Absteiger TV Refrath II nach Langenfeld kam. Mit Wachenfeld gewann er das zweite Herren-Doppel (21:11, 19:21, 21:11).

Während Karoliine Hoim ihr Einzel souverän durchbrachte (21:10, 21:15), sah es im Damen-Doppel mit Fabienne Köhler nicht so gut aus (15:21, 15:21). Weil der Belgier Maxime Moreels und Kastens ihre Einzel verloren, war das Mixed eines der entscheidenden Duelle in Emsdetten. Wichtig für den FCL: Wachenfeld und Köhler entschieden das hart umkämpfte Duell zu ihren Gunsten (19:21, 22:20, 21:18).

Der Nachwuchsspieler Samuel Hsiao, der ab dieser Saison fürs dritte Herren-Einzel gesetzt ist, zeigte ebenfalls, dass er in der 2. Bundesliga mithalten kann (21:13, 19:21, 21:11). "Er hat das gut gemacht", meinte Wachenfeld, der selbst auch noch einige administrative Aufgaben rund um die Mannschaft übernommen hat. Insgesamt sieht er im ersten Spieltag einen Auftakt nach Maß: "Wir sind mit dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden."

Entsprechend gelassen blickt Wachenfeld auf den Doppelspieltag am 10. Oktober (14 Uhr) gegen den BV RW Wesel und am 11. Oktober (13 Uhr) gegen BW Wittorf. "Unser Ziel sind vier Punkte aus den beiden Spielen", betont er, "wir haben gezeigt, dass trotz der Abgänge mit uns zu rechnen ist."

Quelle: RP
 
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