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Lokalsport
Bänderriss: Berhausens André Ogon muss unters Messer

Langenfeld. Lange war unklar, wie es für den unter Kniebeschwerden leidenden Angreifer André Ogon weitergehen würde. Inzwischen steht fest, dass der 27 Jahre alte Angreifer des Fußball-Bezirksligisten SSV Berghausen einen Außenbandriss erlitten hat - und er soll so schnell wie möglich operiert werden. Ogon wird frühestens im Januar 2018 wieder auf den Platz zurückkehren. "André fehlt uns sehr", stellt SSV-Trainer Siegfried Lehnert fest, "wenn ein solcher Torjäger ausfällt, lässt man viele Chancen aus. Seine Vertreter machen ihre Sache aber gut und ich mache ihnen keinen Vorwurf." Nach Lehnerts Auffassung ist Ogon, dem in neun Partien neun Treffer und vier Vorlagen gelangen, nicht ganz zu ersetzen.

Bei der jüngsten 0:1-Niederlage gegen den SV Uedesheim durfte Joseph Ametepe (23) stürmen. Der vom Rather SV gekommene SSV-Zugang war sehr bemüht, wartet allerdings weiter auf sein erstes Saisontor. Das große Problem der Berghausener war ohnehin, dass sie trotz spielerischer Überlegenheit kein Kapital aus den zahlreichen Chancen schlagen konnten. Lehnert: "Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf, weil sie 90 Minuten lang gut auftrat und ständig nach vorne spielte. Uedesheim stand sehr tief und hat so die Räume eng gemacht."

Ein erstaunlicher Gegensatz: Der SSV hat zuletzt dreimal hintereiander zu Hause verloren und die vergangenen vier Auswärtsspielen für sich entschieden. Morgen (15.30 Uhr) soll beim auf Rang 13 liegenden Lohausener SV (16 Punkte) nach Möglichkeit ein weiterer Dreier her. "Es ist ein Auf und Ab bei uns und wir hängen momentan fest. Wenn du jetzt aber zwei Mal in Folge gewinnst, bist du wieder oben dabei", sagt Lehnert, dessen Team mit 26 Punkten auf dem sechsten Rang steht. Ganz klar: Für einen Erfolg in Lohausen muss der SSV den letzten Pass wieder präziser anbringen und im Abschluss ruhiger agieren.

(fas)
 
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