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Lokalsport
Bann gebrochen: Devils mit der richtigen Taktik zum ersten Sieg

Langenfeld. Der Skaterhockey-Zweitligist, der zuvor fünfmal verloren hatte, bezwang die Hannover Hurricanez mit 6:4. Bärenstark war die Leistung im zweiten Drittel. Von Dorian Audersch

Die SG Langenfeld Devils (SGL) haben ihre Negativserie in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord beendet. Im ersten Heimspiel der Saison gelang dem Team um Trainer Thomas Schütt nach fünf Niederlagen aus fünf Auswärtspartien mit dem 6:4 (1:2, 3:0, 2:2) gegen die Hannover Hurricanez der erste Sieg. "Wir waren unter Zugzwang", sagte Kapitän Tommi Melkko, "wir waren uns allerdings sicher, dass wir zu Hause die ersten Punkte holen - und das ist uns zum Glück gelungen." Das Spiel habe "richtig Spaß gemacht", betonte der Routinier.

Die kampfbetonte Partie verlangte den Hausherren alles ab. "Aber wir haben auch gezeigt, was für ein Potenzial die Mannschaft hat", urteilte Melkko. Nach dem frühen 0:1 (6.) schaffte Christoph Hermes den 1:1-Ausgleich (12.). Die Devils gerieten beim 1:2 (14.) erneut in Rückstand, ehe sie im zweiten Drittel ihre bis jetzt stärkste Saisonleistung boten. Tommi Melkko (21.) und zweimal Moritz Matzkies (34./37.) drehten die Partie zum 4:2.

"Der Schlüssel zum Erfolg war aber eher, dass wir unsere taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt haben", betonte der Kapitän. Das schnelle Konterspiel der Gäste konnte Langenfeld bereits im Ansatz unterbinden: "Wir standen sehr eng an den Gegenspielern und haben gezielt Forechecking gespielt." Das Stören des Aufbaus bei Hannover sei jedenfalls enorm wichtig gewesen. "Hannover hat eine starke Mannschaft", fand Melkko, "da darf man sich keinen Aussetzer leisten."

Der Plan ging selbst im letzten Abschnitt ganz gut auf, obwohl die Devils hier aufgrund einiger Zeitstrafen sieben Minuten in Unterzahl auf dem Feld standen. Nach dem 4:3 (43.) der Hurricanez trafen Henrik Hermes (50.) und Henk Ginsberg (52.) zum 6:3 für Langenfeld, sodass das 6:4 (59.) für Hannover kurz vor Schluss keinen Schaden mehr anrichten konnte.

Die Revanche fürs 6:11 in Hannover (Hinrunde) ist damit geglückt. Auf etwas Ähnliches hoffen die Devils, die weiter auf dem letzten Tabellenplatz liegen, am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) gegen die Rostocker Nasenbären, denn die Langenfelder (drei Punkte) wollen das 7:9 aus dem ersten Duell Ende März tilgen. "Da ist eine Rechnung offen", erklärt Melkko. Und nur durch einen Erfolg über den Tabellenzweiten (zwölf) könnte Schütts Team eventuell an Hannover (fünf) vorbei auf Rang sechs klettern.

Quelle: RP
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