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Lokalsport
Chancenlos: Volleyballer gehen unter

Langenfeld. Verbandsligist Solingen/Langenfeld dürfte aber trotz 0:3 die Klasse halten. Von Fabian Schmitt

Die Volleyball-Spielgemeinschaft TSG Solingen II/SG Langenfeld hatte in der Partie beim Spitzenreiter SV Wipperfürth keine Chance und unterlag verdient mit 0:3 (14:25, 20:25, 9:25. Der Außenseiter stand aufgrund enormer personeller Probleme vor einer unlösbaren Aufgabe. Es fehlten Spielertrainer Mark Nahrstedt, Renato Pejcinovic (beide erkrankt), Gerrit Pankonin, Rico Andersch (beide im Urlaub) und Daniel Schulze (private Gründe), sodas nur eine Rumpf-Aufgebot zur Verfügung stand.

Nahrstedt fragte deshalb bei den Hausherren an, ob sie die Partie verlegen würden. "Wipperfürth hat das abgelehnt", sagte Langenfelds Spielertrainer, "der Verein meinte, dass er nicht die Möglichkeit hätte, zu verlegen. Er hätte aufgrund von Terminen nicht wieder dieselbe Mannschaft aufstellen können." Die Gäste traten dann mit nur sechs Akteuren an. Zur Unterstützung waren ein Mittelblocker, ein Zuspieler und ein Außenangreifer aus Solingens dritter Mannschaft an Bord.

Die Spielgemeinschaft hatte keine Chance, weil sie in der Annahme und im Angriff sehr schlecht agierte - und die Fehlerquote war viel zu hoch. Der Tabellenführer geriet deshalb von Beginn an überhaupt nicht in Gefahr. "Dadurch, dass wir so wenige Spieler dabei hatten, hatten wir schon vorher das Gefühl, dass wir keine Chance haben", meinte Kapitän Markus Schafföner.

Vor dem letzten Spieltag dürfte der Tabellensiebte Solingen/Langenfeld (17 Punkte/26:36 Sätze) den Klassenerhalt trotzdem sicher haben, denn der auf dem Relegationsplatz acht stehende AVC 93 Köln (14/21:37) liegt deutlich zurück. Das Verbandsliga-Saisonfinale steigt am 19. März (15 Uhr, Halle Gymnasium Vogelsang Solingen) gegen den Dritten ART Düsseldorf II.

Quelle: RP
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