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Lokalsport
Comeback: TuSpo taucht aus der Versenkung auf

Langenfeld. Der Fußball-Kreisligist bestreitet gegen VfL Witzhelden nach einem Jahr Pause wieder ein Meisterschaftsspiel. Von Moritz Löhr

Fast ein Jahr lang ist es her, dass der Fußball-Kreisligist TuSpo Richrath zu seinem letzten Meisterschaftsspiel angetreten ist. Das Ergebnis damals - 0:19 gegen den Rather SV. Das war noch in der Bezirksliga, aus der die Verantwortlichen die Mannschaft dann folgerichtig abmeldeten - um für die kommende Saison einem Neustart vorzubereiten. Am Sonntag (15 Uhr, Schlangenberg) starten die Richra-ther nun gegen den VfL Witzhelden in der Kreisliga A in die neue Serie. Am vergangenen Wochenende war der Absteiger noch spielfrei.

Trainer Daniel Honnef konnte in Zusammenarbeit mit dem Sportlichen Leiter Uwe Gehlhaar inzwischen einen 22 Mann umfassenden Kader auf die Beine stellen. Für Richrath werden dabei fast ausschließlich junge Spieler antreten. Im 20-jährigen Julian Dambrowski kam kürzlich noch ein ehemaliger Nachwuchskicker hinzu.

"Die Jungs haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet", sagt Honnef, der sein Team dreimal pro Woche zum Platz bestellte und dabei eine Trainingsbeteiligung von rund 75 Prozent registrierte. Honnef: "Das finde ich super. In der Kreisliga hat immer irgendwer mal Urlaub oder muss im Studium und bei der Arbeit ran."

Für den Coach sind die Gastgeber gegen Witzhelden der klare Außenseiter - sicher auch deshalb, weil der VfL zum Saisonbeginn den Aufsteiger Genclerbirligi Opladen mit 7:1 besiegte. "Das ist durchaus beachtlich", meint Honnef, "wenn wir einen Punkt holen, wäre das optimal." Die Ansprüche am Schlangenberg sind keineswegs hoch, doch der Klassenerhalt sollte es schon werden. Im Aufstiegskampf sieht Honnef die 1. SpVg. Solingen-Wald 03 und den HSV Langenfeld ganz weit vorn. Dahinter komme eine größere Verfolgergruppe, zu der auch Witzhelden gehöre.

Was die Saison für Honnefs Team bringt, dürfte sich erst in mehreren Wochen genauer festlegen lassen. Vorerst wollen die Richrather erfolgreich starten - genau 343 Tage nach ihrem bisher letzten Auftritt in einer Meisterschaft.

Quelle: RP
 
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