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Lokalsport
Dämpfer im Abstiegskampf für die SGL-Volleyballerinnen

Langenfeld. Die Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) mussten im Kampf um den Klassenerhalt einen Dämpfer einstecken, denn sie verloren gegen den Aufsteiger SC Langenhagen mit 0:3 (23:25, 31:33, 19:25). Damit endete ihre kleine Erfolgsserie von drei Siegen hintereinander. "Uns hat in der letzten Woche das Training Freude bereitet. Vor dem Spiel waren die Mädels motiviert und sie hatten gute Laune, aber da kannten sie den Gegner noch nicht. Langenhagen hat uns sehr viel abverlangt", meinte SGL-Coach Michael Wernitz.

Die SGL leidet momentan unter enormen Personalproblemen. So fielen Lara Dietrich, Steffi Bahr und Celine Braun aus. Zudem wurden einige Spielerinnen eingesetzt, obwohl sie derzeit körperlich und beruflich sehr stark belastet sind. Zum Beispiel wirkte Spielführerin Diana Kiss trotz großer Wadenprobleme mit. Dementsprechend ist die SGL weit von ihrer besten Verfassung entfernt.

Der erste Satz (23:25) verlief zunächst recht ausgeglichen, ehe Langenhagen die Oberhand übernahm (9:12, 18:23). Obwohl die Gastgeberinnen durch eine Aufschlagsserie ihrer Zuspielerin Carina Zandt auf 22:23 verkürzen konnten, ließ sich der Aufsteiger daraufhin keinesfalls beirren. "Ich fand den Satz recht langweilig", urteilte Wernitz, "weil er nur von Aufschlägen geprägt war und kein richtiger Spielfluss zustande kam." Höher war das spielerische Niveau im zweiten Abschnitt (31:33). Anfangs führten sogar die SGL (10:8), doch dann wendeten die Gäste das Blatt. Weil die SGL den letzten Ball zu unachtsam verspielte, sicherte sich Langenhagen auch den zweiten Satz.

Aufgrund des strapaziösen zweiten Abschnitts hatte die ohnehin angeschlagene SGL noch mehr Kraft verspielt. Das Spiel wurde zu einer mentalen und körperlichen Belastung. "Vielleicht dachten sich einige Spielerinnen nach dem zweiten Satz, dass es heute aber schwer wird", vermutete der erfahrene SGL-Trainer, dessen Mannschaft mit acht Punkten immer noch einen Rang in der oberen Tabellenhälfte belegt. Folglich verloren die Langenfelderinnen den dritten Abschnitt recht deutlich mit 19:25.

Am kommenden Wochenende hat die SGL spielfrei, bevor sie am 14. November (18 Uhr, Sporthalle Hinter den Gärten) den Siebten SV Bad Laer (sieben Zähler) empfängt. In der anstehenden Trainingswoche wird Langenfeld zunächst an seiner Athletik arbeiten. Danach will es die Abstimmungen zwischen Zuspiel und Angriff verbessern. Es wartet also noch viel Arbeit auf die Langenfelderinnen.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Tillmann, Eisler, Dechow, Nahrstedt, Aurbach, Tänzler.

(fas)
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