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Lokalsport
Damon Smith - der Fels in der Giants-Defensive

Leverkusen. Der US-Amerikaner erhält vor dem Auswärtsspiel in Nördlingen ein Sonderlob von Headcoach Achim Kuczmann. Von Sebastian Laule

Erstmals in dieser Saison haben die Bayer Giants zwei Spiele in Folge gewonnen - und der Weg dahin hätte kaum unterschiedlicher sein können. Beim 93:73 gegen die Reserve der TG Würzburg überzeugten die Riesen vor allem spielerisch sowie mit einer starken Trefferquote von fast 50 Prozent aus dem Feld.

Eine Woche später gegen den Tabellenletzten Uni-Riesen Leipzig schien das Team von Headcoach Achim Kuczmann fast alles wieder verlernt zu haben und ließ sich trotz individueller Überlegenheit von den Gästen aus Sachsen ein "totales Kampfspiel" (Kuczmann) aufzwingen. Aber sie bewiesen auch, dass sie mit anderen Waffen umzugehen wissen. Zudem können auch eher erzwungene als herausgespielte Siege ein Team nach vorne bringen, meint Kuczmann: "Natürlich hätten wir lieber mehr Spiele wie gegen Würzburg, aber das kann man sich weder aussuchen noch vorhersehen. Sicher ist nur, dass es auch in den nächsten Wochen genau so schwer wird, wie vergangenen Samstag. Das Team hat aber bewiesen, dass es auf mehrere Weisen ein Spiel bestimmen kann." Das sei das Entscheidende.

Generell stellt der Bayer-Coach einen Reifeprozess bei seinen Spielern fest - individuell und was das Zusammenspiel betrifft. "Das sieht man daran, dass jede Woche andere Spieler im Mittelpunkt stehen", sagt er. Gegen Würzburg waren es die Jungen, die meist von der Bank kamen. Als gegen Leipzig Kämpferqualitäten verlangt wurden, stachen Götz Twiehoff sowie Michael Kuczmann hervor - und Damon Smith. Der 28-jährige Power Forward steht wegen seinen eher unauffälligen Statistikwerten meist im Schatten seiner beiden Landsleute Kerry Carter und Brandon Nazione. Dennoch ist der Neuzugang aus Trigueros de Ciudad Obregón (Mexiko) vor allem in Bayers Defense ein echter Fels.

"Damon wird immer besser. Das sehen und spüren auch die Anderen im Training", lobt der Coach die Nummer 6. Grundsätzlich, so Kuczmann, verstünden es alle Spieler immer besser, welche Rolle sie auf dem Feld einnehmen sollen. Davon profitiere besonders das Offensivspiel: "Wir wollen, dass unser Spiel nach vorne von innen und außen noch ausgewogener ist. Das macht es dann für die Gegner noch schwerer, uns zu stoppen."

Der nächste, der das versuchen wird, heißt Nördlingen. Die Bayern haben ihre drei vergangenen Spiele verloren. Für Kuczmann ist das freilich kein Grund, auf weniger Gegenwehr zu hoffen. Einen Auswärtssieg, um die Aufholjagd auf die vorderen Plätze fortzusetzen, verlangt er dennoch. Marian Dahlem wird dabei nicht helfen können. Der Youngster hat nach seinem Bänderriss diese Woche zwar wieder mit leichtem Training begonnen, aber ein Einsatz kommt noch nicht in Frage. Dafür ist der Rest fit.

Quelle: RP
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