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Lokalsport
Der Anspruch der HSV ist hoch, die Wirklichkeit eher sehr frustrierend

Langenfeld. Auf dem Papier hat der HSV Langenfeld einen Kader beisammen, mit dem er in der Fußball-Kreisliga als Aufstiegskandidat gelten muss. In der Sommerpause holte der HSV unter anderem die hochkarätigen Neuzugänge Martin Czogalla, Samet Topcu, Demetrio Scelta und Salvatore Grillo vom Bezirksligisten SSV Berghausen. Trotzdem startete der HSV schlecht in die neue Saison und er belegt nach fünf Spieltagen lediglich den zwölften Rang (vier Zähler). Anspruch und Wirklichkeit liegen an der Burgstraße noch sehr weit auseinander.

Die Mannschaft von Trainer Daniel Gerhardt leidet unter enormen Personalsorgen. So muss sie derzeit auf drei Urlauber und elf Verletzte wie etwa Czogalla, Grillo, Topcu, Alessandro Petri oder Marian Zündorf verzichten. "Das ist einfach Pech. Es zieht sich wie ein roter Faden durch unsere bisherige Saison. Wir konnten uns nicht einspielen und müssen erst ein Team bilden", sagt der HSV-Coach. Darüber hinaus mangelt es der Mannschaft an Selbstvertrauen - und sie lässt oft den entscheidenden Siegeswillen vermissen. Gerhardt: "Wir spielen gerade keinen guten Fußball."

Auch die Partie gegen das Tabellen-Schlusslicht SC Reusrath II am Sonntag (15 Uhr, Burgstraße) dürfte wohl kein Selbstläufer werden. "Am Sonntag wird es schwer", unterstreicht Gerhardt, "wir nehmen unsere Gegner nie leicht und müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken. Nach oben brauchen wir gar nicht zu schauen." Trotzdem hofft er natürlich, dass der HSV die richtige Reaktion auf die bisherigen Resultate zeigt.

(fas)
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