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Lokalsport
Der Aufstieg ist das nächste Ziel des HSV

Langenfeld.. Mit der Vizemeisterschaft war der Fußball-Kreisligist zufrieden. In der nächsten Serie will er mehr. Von Fabian Schmitt

Hinter dem Fußball-Kreisligisten HSV Langenfeld liegt eine insgesamt erfolgreiche Saison 2015/2016, denn er beendete die Serie immerhin als Vizemeister. Für den Zweiten Langenfeld (68 Punkte) war nicht mehr drin, weil der Meister 1. SpVg. Solingen-Wald 03 über die Saison hinweg zu stark auftrumpfte (84 Zähler). "Ich denke, dass unsere Punkte-Ausbeute absolut in Ordnung ist", sagt HSV-Trainer Daniel Gerhardt, der das Team vor der Spielzeit von André Pilz übernommen hatte.

In der Hinrunde musste sich die umformierte Mannschaft erst einmal finden - was einige Zeit in Anspruch nahm. Dass der HSV gleichzeitig unter einem großen Verletzungspech litt, machte die Angelegenheit nicht einfacher. Nach den ersten fünf Spieltagen lag das Team deshalb nur auf dem zwölften Platz. Anschließend kam Langenfeld allerdings immer besser in Schwung und in der Rückrunden-Tabelle belegte es sogar den ersten Platz - vor dem Meister Solingen.

Außerdem stellte Gerhardts Team mit 101 Treffern die gefährlichste Offensive, die besonders von den enormen Qualitäten der erfahrenen Torjäger Alessandro Petri und Demetrio Scelta profitierte. Auf der anderen Seite kassierte der Vizemeister jedoch 51 Gegentreffer. "Wir haben zu wenige Spiele zu null beendet", meint Gerhardt, "ich habe oft die Konzentration vermisst. Wir haben aber nie zwei Spiele hintereinander mit derselben Mannschaft machen können."

Personellen Zuwachs für die nächste Serie bekommt der HSV durch Verteidiger Florian Neß (SSV Berghausen) und Angreifer Denny Mangano (Anadolu Munzur Solingen). Im Gegenzug stehen Abwehrspieler Abderrahim Outmani (Ziel unbekannt) und Stürmer Mehmet Özer (Ende der Laufbahn) nicht mehr zur Verfügung. "Nächstes Jahr ist ganz klar der Aufstieg das Ziel", betont Gerhardt, der mit seiner Mannschaft am 2. Juli in die Vorbereitung auf die nächste Serie startet. Falls der HSV die Leistungen aus der Rückrunde 2015/2016 bestätigen kann, ist eine Chance auf die Meisterschaft durchaus realistisch.

Quelle: RP
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