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Lokalsport
Der Tischtennis-Aufsteiger gerät stärker unter Druck

Langenfeld. Die TTG Langenfeld war bei der 2:9-Niederlage gegen Bergneustadt chancenlos und bleibt weiter Vorletzter. Von Fabian Schmitt

Der Aufsteiger TTG Langenfeld setzte den Rückrunden-Auftakt in der Tischtennis-NRW-Liga in den Sand, denn er verlor gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt III klar mit 2:9. Teamsprecher Stefan Boll hatte allerdings durchaus damit gerechnet, dass Langenfeld gegen den Dritten keine echte Chance haben würde. Die TTG steckt schließlich mitten im Abstiegskampf und belegt den vorletzten Platz (6:18 Punkte). "Es ist bitter gelaufen für uns. Wir sind nicht gut in die Rückrunde gestartet. Ich denke, dass Bergneustadt verdient gewonnen hat. Man hat aber gesehen, dass bei uns jeder Spieler mehr von seinem Potenzial abrufen könnte", urteilte Boll.

Zunächst zeigten die Gastgeber erneut, dass sie in den Doppeln zu starken Leistungen fähig sind - und deshalb ergatterten sie hier zu Beginn eine 2:1-Führung. Weil die TTG dann jedoch die folgenden acht Einzel allesamt verlor, war die 2:9-Pleite früh besiegelt. Besonders bitter für die Langenfelder: In vier Einzeln mussten sie sich jeweils knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.

In den kommenden Partien braucht die TTG nun unbedingt Erfolge, um im Kampf gegen den drohenden Abstieg die Wende einzuleiten. Am 24. Januar (11 Uhr) folgt das wichtige Kellerduell beim Letzten Borussia Düsseldorf II, auf das sich die Langenfelder voll konzentrieren müssen. Die Hürde wird dem Team jedoch einiges abverlangen. "In der Hinserie haben bei der Borussia ein paar wichtige Leistungsträger gefehlt", meint Boll, "wenn sie komplett ist, schätze ich sie stärker als uns ein."

Es spielten: Nils Rautenberg/Pascal Kampa 1:0, David Nüchter/Stefan Boll 0:1, Thomas Otto/Christian Manzius 1:0, Rautenberg 0:2, Nüchter 0:2, Boll 0:1, Kampa 0:1, Otto 0:1, Manzius 0:1.

Quelle: RP
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